September 2026: Abschied, Feuer und Zukunftslärm

September 2026: Abschied, Feuer und...

Manche Monate hinterlassen eine Playlist. Der September 2026 hinterließ beim Medienkonverter außerdem Trauer, Kinopläne und die Erkenntnis, dass man Festivaltickets offenbar bestellen muss, bevor das Zelt vom letzten Sommer wieder trocken ist. Diese fünf Themen haben euch besonders interessiert.

Am stärksten beschäftigte euch die Nachricht vom Tod Bruno Kramms. Mit dem Musiker von 'Das Ich', Produzenten und Gründer von Danse Macabre verlor die schwarze Szene einen ihrer prägenden Köpfe. Auch Stefan Ackermanns Abschiedsworte fanden große Aufmerksamkeit. Hinter diesem Interesse stehen Jahrzehnte musikalischer Verbundenheit – und ein Verlust, für den es hier keine Pointe braucht.

An anderer Stelle wurde bereits der November verplant: 'Rammstein' kündigten „Live In Mexico City“ fürs Kino an. Ab dem 4. November gibt es Stadionfeuer mit Sitzplatzgarantie, am 20. November folgt das Livealbum. Für besonders entschlossene Sammler wurde sogar eine 600-Euro-Edition mit Kopfreplik angeboten. Früher stellte man sich eine Platte ins Regal. Heute muss man dem Besuch erklären, warum dort ein Bandmitglied wohnt.

Auch „The Future“ von 'Synapscape' zog euch an. Unser Review beschrieb verschachtelte Rhythmen, verzerrte Stimmen und eine Zukunft, in der die Maschinen vermutlich längst die Hausordnung schreiben. Anspruchsvolle Industrial-Elektronik mit Atmosphäre und Widerhaken: Wer hier nebenbei Staub saugt, muss erst herausfinden, welches Geräusch zum Album gehört.

Währenddessen meldete das Summer Breeze für 2027 bereits ausverkaufte Festivaltickets. Am 5. September war das reguläre Kontingent inklusive Camping weg. Das Jubiläum findet erst vom 18. bis 21. August 2027 statt. Offenbar besitzen Metal-Fans eine erstaunliche Planungssicherheit – zumindest bis jemand fragt, wer nächstes Jahr die Zeltstangen mitbringt.

Zum Schluss blieb „Ein Lächeln Im Gesicht“ von 'Farin Urlaub'. Unser Review mochte die Spielfreude, den Wortwitz und die gesellschaftlichen Widerhaken, verschwieg aber auch die Schwächen nicht. Eine Platte, die schlechte Laune gründlich analysiert und ihr anschließend eine Gitarre über den Schädel zieht.

Was blieb bei euch vom September hängen: ein Album, ein Konzertplan oder ein Song, der partout nicht ausziehen will? Erzählt es uns in den Kommentaren.

Medienkonverter.de

Wir verwenden Cookies zur Optimierung unserer Webseite. Details und Einstellungen finden Sie in der Datenschutzerklärung und im Privacy Center. Ihre Einwilligung ist jederzeit widerrufbar. Soziale Netzwerke & Drittanbieter-Inhalte können angezeigt werden. Mit „Alle akzeptieren“ stimmen Sie (widerruflich) auch einer Datenverarbeitung außerhalb des EWR zu (Art. 49 (1) (a) DSGVO).