Hanne Kolstø gehört zweifelsfrei zu den markantesten Erscheinungen der derzeitigen norwegischen Musikszene. Nachdem sie ab 2009 bereits mit ihrem Indie-Electro-Projekt Thelma & Clyde erfolgreich die internationalen Dancefloors erobern konnte, ist die charistmatische Multiinstrumentalistin seit 2011 auch solo unterwegs.

Nach dem Debut „Riot Break“, und den Alben „Flash Back“ und dem hierzulande zuletzt erschienenen „Stillness And Panic“, die allesamt in Kennerkreisen für glänzenden Kritiken sorgten, bringt die Künstlern nun im Frühjahr 2015 ihren vierten Longplayer heraus, erstmalig auf der neuen Label-Heimat Jansen Plateproduksjon. Hanne Kolstø überzeugt erneut mit ihrem experimentierfreudigen Songwriting mit dem untrüglichen Gespür für treffsichere Harmonien sowie bewegende, introspektiv gehaltene Texte und bringt eine mannigfaltige Auswahl unterschiedlicher Instrumente zum Einsatz. Ganz gleich ob mit Gitarre, Casio und Loopstation instrumentiert oder von einem Streicherensemble begleitet, stets gelingt es ihr mit unkonventionellen, aber gleichsam zauberhaft betörendenden Klangbildern aufzuwarten.

So reicht das musikalische Spektrum von sphärisch verführerischem Electronica-Pop über Akustik-Folk bis hin zu kunstvoll inszenierten kammermusikalischen (Pop-) Klängen. Mit klarem, faszinierendem Timbre und voller unprätentiöser Sensibilität lotet sie dabei die individuellen Stimmungen ihrer mit ausgefeilten Arrangements versehenen Kompositionen interpretatorisch aus. Produziert wurde das Album „Forever Maybe“ einmal mehr vom bewährt eingespielten Team Kolstø und Øyvind Røsrud Gunderse. Und auch Kolstøs alter Weggefährte Morten Martens aus der gemeinsamen Zeit von Thelma & Clyde und Love:FI ist hier neben zahlreichen Gastmusiker mit von der Partie.

Quelle: Broken Silence · Weitere Informationen