Mit der bevorstehenden Veröffentlichung ihres Zweitwerkes "Light On The Path" haben Subaudition sich zu etwas ganz eigenem entwickelt - zu etwas, das lebendig wird durch mühevolle Meditation und Unterordnung unter etwas Größeres als die Personen, die dahinterstehen.
Die vier Jahre umfassende Entstehungszeit von "Light On The Path" spricht Bände über die Arbeit, die in das neue Album gesteckt wurde. Dies hört man auch in der Musik, die im Vergleich zum Frühwerk der Band deutlich eine andere Art von Energie transportiert. Auf "Light On The Path" bedienen Subaudition sich eines eher akustischen, weniger Ambient-lastigen Ansatzes. Die Band setzt wunderschöne Streicherarrangements ein, die repräsentativ für ihren neuen musikalischen (Wage-)Mut sind. Stücke wie 'Sínne' und 'Feathers Fall' vereinen die filmische Stimmung von Sigur Rós mit den melancholisch-folkloristischen Untertönen von Tenhi. Im minimalistischen 'The Soul Unto Aether' und dem ergreifenden 'Wall Of Water' finden sich kleine Andeutungen der eher epischen Songs von Künstlern wie etwa Antony and the Johnsons oder sogar Coldplay.
Vielleicht etwas weniger offensichtlich ist der größte Einfluss auf "Light On The Path": der des legendären estländischen Komponisten Arvo Pärt. Einen ersten Eindruck der betörend-bedrückenden Stille Subaud itions bietet schon jetzt die Hörprobe des Openers des Albums, 'Alms Of The Sun'.
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