Placebo beweisen mal wieder: Wer nach Sinn sucht, braucht Geduld. Denn die große Blu-ray/DVD/CD-Kollektion This Search For Meaning über die wir bereits berichtet hatten, verspätet sich – neuer Stichtag ist nun der 3. Oktober 2025. Ursprünglich sollte das audiovisuelle Rundum-Sorglos-Paket schon früher erscheinen, doch vermutlich wollten Brian Molko und Stefan Olsdal noch ein paar Extra-Falten ins Melancholie-Gewand bügeln.
Das heißt für die Fans: Statt sofortiger Sinnsuche gibt’s erst einmal Warten mit Geduldsbonus. Aber was macht schon ein paar Wochen Unterschied, wenn man dafür ein pralles Paket aus Doku, Livealbum und Bonus-Album bekommt? Schließlich sind Placebo nicht für Instant-Sound bekannt, sondern eher für aufwendig destillierte Sounddrinks, die länger reifen müssen.
Und mal ehrlich: Ein Release im Oktober passt doch perfekt. Herbst, Nebel, Tee, Decke – die ideale Kulisse, um sich von Placebo die Welt erneut zerlegen und gleichzeitig wieder zusammensetzen zu lassen. Wer also schon ungeduldig die alten DVDs stapelt, sollte den Staubwedel noch kurz griffbereit lassen. Also, weiter abwarten und Tee trinken.
Placebo verschieben Sinnsuche: This Search For Meaning jetzt im Oktober
Orange ist das neue Schwarz: Icon Of Coil feiern 25 Jahre Serenity Is The Devil
Wenn der Teufel Platten sammelt, steht 'Serenity Is The Devil' von 'Icon Of Coil' garantiert ganz vorne im Regal – und bald sogar gleich doppelt. Zum 25. Geburtstag kommt das Debütalbum am 7. November 2025 zurück, neu gemastert und so orange, dass selbst Satans Sonnenuntergang daneben blass wirkt.Mit diesem Album stürmten die Norweger einst die Dancefloors von Oslo bis Oberhausen und machten klar, dass EBM und Synthpop Anfang der 2000er nicht nur in die Beine gehen, sondern auch verdammt frisch klingen konnten. Songs wie Shallow Nation, Former Self oder das treibend betitelte Floorkiller wurde...
Von 1992 bis heute: Endlos von Westbam klingt wieder frisch
Techno hat ja so eine Eigenart: Er altert nicht, er rotiert. Mal schneller, mal langsamer, mal völlig aus der Spur – und plötzlich liegt dann auch noch ein Track von 1992 frisch gemastert wieder auf dem Plattenteller, als wäre die Zeit dazwischen nur ein DJ-Übergang gewesen. Genau das passiert derzeit mit Endlos von 'Westbam'.Das Stück entstand damals eher zufällig bei einer Mixsession. Heraus kam ein Sound, der sich weder brav an Detroit noch artig an Berlin hielt, sondern irgendwo dazwischen sein eigenes Zuhause fand. Schon damals ein seltsamer Bastard, heute irgendwie ein Klassiker – und sp...