Die Studiotür bleibt geschlossen, dahinter steigt die Spannung: 'De La Morte' arbeiten an ihrem zweiten Album und befinden sich laut einem Facebook-Update vom 9. September inzwischen in der Mastering- und Feinschliffphase. Alles müsse genau stimmen, heißt es in dem Beitrag. Das klingt nach jener Produktionsphase, in der selbst ein einzelner Synthesizerton vermutlich besser einen Termin vereinbart, bevor er das Studio verlassen darf. Dass hier etwas Dunkles heranwächst, hatte das Projekt bereits im Dezember 2025 angekündigt: „düster und destruktiv“ soll das neue Album werden – und gegenüber dem bisherigen Material auch ein bisschen anders. Im Juli 2026 folgte ein weiteres Lebenszeichen aus dem C&C Studio. Die Arbeiten liefen auf Hochtouren, Zeitdruck wolle man sich zugunsten der Qualität allerdings nicht machen. Erste Einblicke ins neue Material gab es bereits bei Liveauftritten; die Reaktionen darauf beschreibt das Projekt als positiv.
Wer 'De La Morte' bislang nicht auf dem Radar hatte: Das deutsche Projekt startete 2020 als Kunstprojekt und entwickelte sich nach eigener Beschreibung von dunkler Klassik hin zu elektronischer Musik mit avantgardistischen Einflüssen. Atmosphärische Melodien, Synthesizer und ein deutlicher Fokus auf den Gesang bilden dabei den Kern; gesungen wird auf Deutsch, Englisch und Französisch. Zwischen Darkwave, Darkpop und elektronischer Experimentierlust liegen also genügend Räume, in denen man das Licht etwas herunterdrehen kann.
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