Nachdem einige übereifrige Journalisten bereits voreilig den kreativen Tod des Harsh-Electro-Genres ausgerufen haben, reagieren die Szene-Darlings Agonoize auf die einzig richtige Weise: mit dem massiven, elektronischen Aggro-Stomper „Bis das Blut gefriert“ zeigen sie den Mäklern mit einem hämischem Grinsen im Gesicht ihren kreativen Stinkefinger und führen sämtliche Kritikpunkte mit einem Hammer-Track locker ad Absurdum.

Anno 2009 präsentieren sich die Berlin Bad Boys voller Saft und Kraft und vielseitiger denn je. Eingängige Melodien, harte Beats, aggressive Power und aufpeitschende Shouts verbinden sich mit vielschichtigen Arrangements im typischen Agonoize-Dampframmen-Sound zu einem ordentlichen Tritt in den Allerwertesten. Auch die B-Seite „Seelenbrecher“ sorgt mit einem harten, aber herzlichen elektronischen Krach-Fest für ordentliches Leben in jeder Zappelbude. Eine Alternativversion von „Seelenbrecher“ und drei tanzflächenkompatible Remixe runden die streng auf 1000 Stück limitierte und handnummerierte Single-CD ab.

Dieses Sahnestück ist ein Muss für Fans und Liebhaber harter, elektronischer Tanzmusik – wir empfehlen allerdings, schnell zuzuschlagen, damit es Euch nicht wie bei den früheren limitierten Singles der Band geht. Die waren nämlich blitzschnell ausverkauft und erzielen jetzt Rekordsummen bei e-Bay und Co. Also sagt nicht, wir hätten Euch nicht gewarnt! Dem Harsh Electro geht es schlecht? Wer das nach dieser Single noch behauptet, muss auf seinen Ohren gelegen haben. Ein höllisch guter Vorbote für das neue Agonoize-Album im Herbst!

Quelle: Out Of Line