Tabernis entführen Zuhörer in dunkle Klangwelten

Tabernis entführen Zuhörer in dunkle...

Das belgische Duo Tabernis hat zwar schon im Sommer 2025 die Besucher des Wacken Festivals in ihren Bann ziehen können, doch erst jetzt machen die mittelalterlichen Bienenhüter mit ihrem ersten Album auf sich aufmerksam.

Eine mysteriöse Anmut umgibt die Musiker von Tabernis, die im Januar ihre erste Single "Tanebrae" auf den Markt brachten und damit die Pforten zu ihrer eigenen, dunklen Welt öffneten. Mit ihrem speziellen Mix aus Trommel, Dudelsack und Naturgeräuschen kreieren die Belgier einen ganz eigenen Stil, der eine rituelle Ästhetik mit sich bringt. Die erste Single überzeugt mit einer mystischen und dunklen Grundstimmung, die mehr an rituelle Klangwelten als an ein klassisches Musikstück erinnert. Trotz einer eher düsteren Grundstimmung möchten Tabernis (Latein: Dunkelheit) mit ihrer Musik einen Raum schaffen, der Melancholie tranceartig in Bewegung versetzt und in der Dunkelheit nicht bedrohlich, sondern kraftspendend erscheint.

Die erste Single zum im April erscheinenden Longplayer "Seasons of the Dark Hive" erinnert zunächst einmal an traditionelle Klänge, die stark an den Sound von Mittelaltermärkten erinnern. Doch "Tanebrae" entwickelt schnell eine besondere Dynamik, die in den Bann zieht. Auch visuell macht das Musikvideo einiges her und wird vor allem Fans von mystischen und düsteren Szenarien erfreuen.

Bereits im Sommer letzten Jahres konnten sich die Besucher des Wacken Festivals von der Darbietung der Band überzeugen, die auch visuell einiges zu bieten hat. So schafft man durch entsprechende Dekoration nicht nur einen Übergang zur Natur, denn auch die Künstler zeigen sich als Kunstwerk. In ästhetischer Maskierung, die an mittelalterliche Bienenhüter erinnert, reiht man sich in eine lange Liste der maskierten Bands der dunklen Szene ein und schafft somit auch visuell einen besonderen Anreiz, das Geheimnis hinter der mystischen Band zu entschlüsseln. Nicht nur visuell erinnern die Belgier an Imker aus einer längst vergangenen Zeit, denn wer genau hinhört, vernimmt das stete Summen der Bienen in den Stücken des Duos, das auf einigen Stücken von Streichern unterstützt wird. Das musikalische Schaffen entsteht durch eine dichte Atmosphäre, die undurchdringbar scheint und den Hörer somit schnell immer tiefer in die tranceartigen Klänge hineinzieht.

Wer im April nicht nur das bei Napalm Records erscheinende Album hören möchte, sondern sich auch von der energetischen Live-Performance überzeugen lassen möchte, hat ab April die Möglichkeit, Tabernis auf einigen Festivals wie zum Beispiel dem Wave-Gotik-Festival oder auch beim Mera Luna live zu erleben.

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