Wenn die Berliner Band Staubkind am 29. Juni ihre neue Single „So Nah Bei Mir“ veröffentlicht, dann ist das eine Einladung an die ganze Republik, ein Erlebnis miteinander zu teilen, das jeder von uns kennt: in dem Stück geht es darum, sich von einem geliebten Menschen entfernt zu haben und um den Versuch, sich demjenigen wieder anzunähern.

„Uns ist es wichtig, über Dinge zu singen, die jeder von uns schon erlebt hat“, sagt Sänger Louis Manke. „So fühlen wir uns auf Konzerten auch unserem Publikum sehr nahe. Es ist ein gemeinsames Gefühl, das uns dann verbindet und die Musik übersetzt unsere Emotionen. Quasi wie ein Lexikon.“ Ab Ende Juni wird es dazu viel Gelegenheit geben: am 29. Juni erscheint nicht nur die Single „So Nah Bei Mir“, sowie das brandneue Album der Dresdener/Berliner Band, es startet zeitgleich dazu auch die Tournee mit Unheilig. Mit Staubkind präsentiert sich dabei nicht einfach nur eine Band, sondern ein ganzes Musik gewordenes Lebensgefühl: das Lebensgefühl, sich als „Staubkind“ zu fühlen.

Staubkinder, das weiß die Formation aus eigenen Erfahrungen, gehen durch die Welt und haben dabei einen Rucksack voll mit den wichtigsten Songs im Gepäck – Songs, die für sie mehr als nur Musikstücke sind, die für sie wichtige Gefühle, große Erinnerungen und echtes Leben beinhalten. „Musik ist die Sprache, die Emotionen übersetze kann. Durch sie werden Emotionen fühlbar“, sagt Sänger Louis Manke. „Zu Neudeutsch würde man wohl den Vergleich mit dem Google-Translator benutzen – Musik macht Emotionen verstehbar. Viele von uns haben bestimmte Songs, an die sie wichtige Ereignisse aus ihrem Leben verknüpfen. Durch den Song wird das jeweilige Ereignis auch später immer wieder nachempfindbar.“ Auch bei Louis selbst ist es ein Päckchen voller Musik, das sein Leben in die Emotionssprache übersetzt hat. Der gelernte Erzieher und Kinderpfleger arbeitete lange Jahre in Dresden als Sozialarbeiter bevor er für die Musik nach Berlin zog. Quasi über Nacht ließ er Freunde und gewohnten Lebensraum zurück, um in der Hauptstadt noch einmal ganz neu zu beginnen. „Da habe ich begonnen, mich als Staubkind zu fühlen“ beschreibt er. „Ich bin über die staubigen Straßen gereist und habe mich nur von meinen Emotionen leiten lassen, die mich haben spüren lassen, dass ich in meinem Leben einen neuen Schritt wagen soll und dass, egal wohin ich gehe, Musik immer bei mir sein wird. Seitdem beschreibt „Staubkind“ für mich ein Lebensgefühl, das ich mit allen teilen möchte, denen es ebenso geht.“ Louis Manke hat nicht nur ein neues Leben im Musik-Dschungel von Berlin begonnen, er hat mit seiner Formation zugleich auch eine Art Community ins Leben gerufen. „Ich bin ein Staubkind, bist du es auch?“ lautet die Eingangsfrage, die er mit seiner Band stellt und die Gleichgesinnte ansprechen soll. „So Nah Bei Mir“ erscheint am 29. Juni und das Video dazu findet Ihr unter folgender Adresse: http://www.youtube.com/outofline1995

Quelle: Out Of Line