Die Berge rufen, aber bei 'Ungfell' besser nicht ohne Exorzisten im Gepäck! Am 29. November 2024 erscheint ihr neues Album 'De Ghörnt', ein Konzeptalbum, das erneut mit rustikal-alpinem Black Metal und einer düsteren Geschichte aufwartet. Wer beim Wandern von blumigen Wiesen und klaren Bergseen träumt, sollte sich lieber ans Hüttenfenster fesseln lassen, denn hier lauern Gletscher, Geister und eine gehörnte Kreatur namens „Rollibock“.
'De Ghörnt' erzählt die Geschichte eines Jägers, der voller Ehrgeiz und Gier in die frostigen Höhen aufbricht – und dort von seiner Hybris eingeholt wird. In typischer 'Ungfell'-Manier wird diese düstere Sage in Schweizerdeutsch vorgetragen, was dem Ganzen eine zusätzliche Portion Authentizität und Würze verleiht. Für alle, die sich schon immer gefragt haben, wie eine Alpenfolklore klingt, wenn sie mit Black Metal und einem Schuss höllischer Mystik serviert wird, liefert 'Ungfell' die Antwort – mit Schmackes.
Musikalisch bewegt sich das Album zwischen wütenden Gitarrenwänden, majestätischen Melodien und atmosphärischen Klängen, die mal wie das Echo eines Bergsturms, mal wie das Knistern eines Feuers in einer Geisterhöhle klingen. Die Tracklist liest sich wie das Protokoll eines höllischen Wandervereins: Mit 'S Alpeglüeh' beginnt die unheilige Reise, bevor 'D Pracht vom Eggishorn', 'Im Ruusch' und 'De Fährmaa' den Weg in immer düsterere Gefilde weisen. Natürlich darf das titelgebende 'Rollibock (De Ghörnt vom Gletscher)' nicht fehlen, bevor mit 'Sturmglockä' und 'De Geischt vom Märjelesee' das Unheil seinen Höhepunkt erreicht.
Aufgenommen wurde das Ganze zwischen 2020 und 2024 in der berüchtigten "Crypt" und Menetekels Versteck – zwei Orten, die wahrscheinlich allein schon beim Betreten für Gänsehaut sorgen. Fans von dunklen Konzeptalben und alpinen Schauergeschichten können sich also den 29. November 2024 rot im Kalender anstreichen – oder besser schwarz.
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