Schon nach den ersten Sekunden wird klar, dass hier nichts aufgebaut oder vorbereitet werden soll – ‚Wolfbastard‘ gehen mit „Satanic Scum Punks“ sofort in die Vollen. Rasende Punkriffs, eine schneidende Black-Metal-Kälte und eine kompromisslose Direktheit bestimmen den Ton und lassen keinen Zweifel daran, wohin die Reise geht. Dieses Album will keine Stimmung erzeugen, es ist die Stimmung: aggressiv, angepisst und permanent am Anschlag.
Vier Jahre nach dem dritten Album „Hammer The Bastards“ kehren die Manchesteraner zurück und wirken dabei so fokussiert wie selten zuvor. Der Opener „It’s Fucking Dark“ spielt kurz mit einer fast unpassenden Erhabenheit, nur um sie Sekunden später brutal abzuwürgen. Ein rotziger Punkriff, ein kollektives „Fuck Off!“ – und der Weg ist vorgegeben. Von hier an gibt es keine Pausen, keine falschen Wendungen, keine Momente zum Durchatmen. Die Songs setzen auf ultra-aggressive Punkstrukturen, unter deren Oberfläche stets ein scharf geschliffener Black-Metal-Kern lauert.
„Let The Bastards Burn“ macht klar, dass ‚Wolfbastard‘ nicht abwarten, sondern selbst zündeln. Die erste Single „Hail Satan Kurwa“ ist ein rasender Gewaltakt aus Blastbeats und dreckiger Eingängigkeit, während „F.O.T.D.“ so offensiv und belligerent daherkommt, dass Zurückhaltung schlicht keine Option ist. Auch im weiteren Verlauf wird nicht nachgelassen: „Drink For Hell“ stürzt sich kopfüber in den Abgrund, „Manic Street Creatures“ hämmert mit roher Körperlichkeit, bis am Ende wieder genau das steht, was am Anfang schon galt – ein ausgespucktes „Fuck Off“ und der Rückzug in die Gosse.
Mit der Unterstützung von Apocalyptic Witchcraft wird diese Mischung aus Dreck, Wut und Hochgeschwindigkeit nun konsequent in die Welt getragen. „Satanic Scum Punks“ erscheint am 13. März 2026 auf limitiertem Vinyl, als Digipak-CD, Kassette sowie digital. Ein Album ohne Gnade, ohne Umwege und ohne Interesse an irgendetwas außer maximaler Intensität.
Ohne Umwege in die Eskalation: „Satanic Scum Punks“ von ‚Wolfbastard‘
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