Die niederländische Electro-Band um Sänger und Mastermind Reinier Kahle hat sich fast drei Jahre Zeit gelassen, um einen Nachfolger für ihr von Kritikern und Publikum gelobtes Album „Avatar“ einzuspielen. Dass die Band in dieser Zeit kontinuierlich an ihrem Stil gefeilt hat, zeigt sich bereits nach den ersten Klängen von „Unison“, die einerseits zwar sofort das typische Angels and Agony Feeling aufkommen lassen, andererseits aber noch knackiger und auf den Punkt durchkomponiert aus den Boxen schallen.
Die Songs verbinden die eingängige Melodik von Synth- und Future-Pop mit einer Prise EBM-Wucht und dezenten Anleihen aus dem Dance-Bereich, ohne auf den immer gleichen drei Klischee-Trance-Riffs herumzureiten. Hinzu gesellt sich eine emotionale Tiefe, die sich musikalisch in einer unterschwelligen Schwermut niederschlägt, und sich auch in den Texten widerspiegelt, denn Angels and Agony setzen auf spirituelle Werte und echte Emotionen. „Unison“ erscheint als limitiertes Digipak, dem als Bonus ein komplettes Remix-Album beiliegt.
Intelligente Club-Musik mit starken Hooks und ehrlichen Emotionen…
Tracklist:
CD 1
01.Emersion
02.Watchers
03.Unison
04.Secrets
05.Forward
06.Wreckage
07.Walk On Stars
08.Euphoria
09.Traveler
10.Lethargy
11.Systems
12.Inner Light
13.Immersion
CD 2
01.Forward (Construggle Test Mix)
02.Wreckage (remix by Diorama)
03.Forward (Dark Angel remix by A&A)
04.Traveler (remix by Psyche)
05.Unison (Statesman remix by Code64)
06.Forward (remix by The Dreamside)
07.Traveler (Symphonic Mix by Construggle Test)
08.Forward (remix by Ophidian)
09.Watchers (remix by Axel Ermes)
10.Wreckage (Silent version)
Video: Darkness
Video: Stronghold