Kyoll vermischt mittelalterliche und klassische Instrumente mit elektronischen Beats. Lieder vom Verfall und dem Tanz auf dem Vulkan. Die mittelalterlichen Steampunker von Kyoll feiern wie zu Zeiten Sodom und Gomorrha mit dem barocken Wissen der eigenen Vergänglichkeit.

„Ist Sterben wahrlich so schwer?“ Die Optik von der Endzeitapokalypse Mad Max inspiriert, instrumentieren sie mit allem was nicht Niet und Nagelfest ist: Egal ob Schalmei, Zupfgeige, Drehleier oder verzerrter Beat aus dem Industrialclub nebenan. Kongenial ergänzt das sinistre Tanzquartett die traumhaft-schaurige Burlesque einer reinkarnierten Marlene Dietrich. Stilbrueche sind an der Tagesordnung. Thematisch auf die Endzeit bezogen, spielen sie mit atomarer Bedrohung, neuen Weltordnungen, Anarchie und Moral. Das neue Album "Radio:Aktiv" ist seit dem 12.6.2015 im Handel erhältlich.

Quelle: Danse Macabre