So viel Lorbeeren man auch für die Bilderserie zum letzten Album von "In Strict Confidence" "Holy" kassieren durfte, so umstritten scheint das Artwork in manch konservativen Kreisen der USA zu sein.
Nach dem "Skandal" Janet Jackson´s, bei dem sie sich die Brust von Justin Timberlake beim Super-Bowl entblössen liess, war die Nation in Aufrur und im Zuge dessen liessen die hochschlagenden Wellen in diversen, nun doch sehr vorsichtig agierenden Teilen der Presse, es nicht zu, den grössten Teil der "In Strict Confidence" Bilderserie bei den gegebenen Interviews zu veröffentlichen.
Gleichzeitig weigerten sich einige Handelsketten, wie bspw. "Hot Topic", das Album aufgrund der auf dem Cover zu sehenden entblössten Brust zu verkaufen. "Wenn es selbstversändlich ist, brutalste Gewalt zur besten Sendezeit im TV zu zeigen und Waffen im gängigen Supermarkt an Jedermann zu verkaufen, so fällt es uns schwer nachzuvollziehen, wie man einen blanken Busen als störend empfinden kann. Gewalt "Ja" und Sex "Nein" gehört jedenfalls nicht in unsere Sicht der Dinge", so die Band.
Eine Anfrage das Artwork gegen eine neutrale Fassung auszutauschen lehnte die strikt Band ab. Nichtsdestotrotz gilt "Holy" auch trotz der teilweisen Boykott Haltung als das erfolgreichste Album von "In Strict Confidence" in den USA.