Jahresauftakt ohne Weichzeichner: ‚Vologne‘ setzt den Ton für 2026

Jahresauftakt ohne Weichzeichner ‚Vologne‘ setzt...

Da sind wir wieder. 2026 ist gestartet, der Kaffee ist noch zu heiß, der Kalender noch leer – und natürlich beginnt das neue Jahr auf medienkonverter.de nicht mit warmen Wohlfühlklängen, sondern mit einem ordentlichen Schlag ins industrielle Gebälk. Die erste News des Jahres dreht sich um ‚Vologne‘ und das Debütalbum „Lost Illusions Turned Into Black Rage“, das am 15. Januar 2026 bei Steinklang Industries erscheint. Ein Titel wie ein Warnhinweis und ein Soundtrack für alle, die 2026 nicht mit falschem Optimismus begrüßen wollen.

Nach der 2024 veröffentlichten EP Total Purge For The Living war bereits klar, dass ‚Vologne‘ kein Projekt für dezente Hintergrundbeschallung ist. Das Album bestätigt diesen Eindruck – wirkt dabei aber deutlich fokussierter. Hier wird nicht einfach Krach angehäuft, sondern Spannung aufgebaut, gehalten und gezielt entladen. Industrial Noise, Power Electronics und Death Industrial greifen ineinander wie Maschinen, die schon bessere Tage gesehen haben, aber trotzdem unerbittlich weiterlaufen. Die Tracks lassen sich dann auch Zeit, schleichen heran, verdichten sich und erzeugen ein unangenehm intensives Gefühl von Nähe. Verzerrte Texturen, kalte elektronische Flächen und Vocals, die eher als weiteres Störsignal denn als klassischer Gesang funktionieren, prägen das Bild. Die Wut wirkt dabei nicht chaotisch, sondern kontrolliert – fast kalkuliert. Genau das macht das Album so eindringlich: Es schreit nicht permanent, sondern starrt einen an, bis man wegschaut.

Auch das Drumherum passt. „Lost Illusions Turned Into Black Rage“ erscheint digital sowie auf Kassette, limitiert auf 50 Exemplare. Die ersten acht Tapes kommen zusätzlich mit einem Art-Print von Maëlle Cadoret (10 × 15 cm). Die Kassette selbst präsentiert sich klassisch: weißes Tape, professioneller Druck, dreiteilige J-Card, Jewel Case – angenehm oldschool und absolut genrekompatibel. Als Auftakt ins News-Jahr 2026 ist das Album ein Statement. Keine sanfte Landung, kein vorsichtiges Herantasten. ‚Vologne‘ zeigt gleich zu Beginn, dass dieses Jahr musikalisch ruhig alles andere als bequem werden muss. Und ehrlich gesagt: Genau so darf ein neues Jahr auch anfangen.

Jahresauftakt ohne Weichzeichner: ‚Vologne‘ setzt den Ton für 2026
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