Erasure in der Mid-Tempo Krise

Erasure in der Mid-Tempo Krise

Ausgerechnet in einem Cottage in den Wäldern des US Bundesstaates Maine und umgeben von Ozean, Bäumen und Bergen haben sich Vince Clarke und Andy Bell von Erasure verkrochen um eines der computerlastigsten und entschieden modernsten Alben ihrer Karriere zu produzieren.

Produziert hat Gareth Jones (Depeche Mode, Wire, Clinic, Nick Cave and the Bad Seeds) und entstanden ist das Album "Light At The End Of The World", das am 18.5. bei Mute erscheint.

Vince Clarke erklärt dazu: "Ich war in einer Art mid-tempo Krise denn unsere Alben sind im Laufe der Jahre irgendwie immer langsamer und langsamer geworden. Also habe ich ein paar alte Funk Klassiker ausgegraben und mit ein paar klassische Disco Basslines darunter gelegt und habe sie an Andy gemailt, damit er drüber singt. Das hat super funktioniert und das ganze Album ist sehr uptempo geraten und reflektiert damit auch, in welcher Lebenslage sich Andy und ich auch gerade befinden." Andy Bell bringt den zeitlosen Reiz Erasures und dieses neuen Albums auf den Punkt: "Wir sind ziemlich britisch und unverkennbar aus der Arbeiterklasse; Arbeiter, die gern einen guten Song im Pub hören.

Gleichzeitig sind wir reichlich exzentrisch. Wir sind die britische Version der Sparks, die Gilbert & George des Electronic-Pop. Und wir spielen unser Spiel nach unseren Regeln."
Im Frühsommer gehen Erasure mit Cyndi Lauper, Debbie Harry, Dresden Dolls, Misshapes und The Gossip auf die erste "True Colours Tour". Eine ausgedehnte Tour in Deutschland ist für Oktober in Planung.

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