Ausgerechnet eine 'Eisblume' erlebt Ende Oktober ihr Tauwetter: Sotiria Schenk darf wieder den Namen benutzen, mit dem sie 2009 durch „Eisblumen“ bekannt wurde. Am 30. Oktober 2026 erscheint „Nimm mich“. Hinter der Rückkehr steckt allerdings eine Geschichte, bei der einem auch ohne herbstliche Temperaturen kalt werden kann. Seit dem zweiten 'Eisblume'-Album „Ewig“ von 2012 sind rund 14 Jahre vergangen. Warum es danach unter diesem Namen still wurde, schilderte Sotiria im am 7. Oktober veröffentlichten Hardline-Interview: Nach Differenzen mit ihrem damaligen Team endete die Zusammenarbeit. Die Namensrechte lagen laut ihrer Aussage jedoch woanders. Sie durfte als 'Eisblume' nicht weitermachen und zog sich zunächst ganz aus der Musik zurück.
Auch der spätere Neustart als 'Sotiria' brachte offenbar nicht das ersehnte Glück. Gegenüber einem anderen Mag erzählte sie in 2026, sie habe geglaubt, sich mit dem Namen auch musikalisch von ihrer Vergangenheit verabschieden zu müssen. Sie ließ sich zunehmend in Richtung Pop lenken, obwohl sie sich dort nicht wohlfühlte. Erst nach der Trennung von Management und Plattenfirma entstand mit „Meine Liebe ist Gift“ wieder Musik nach ihren eigenen Vorstellungen. Die düsteren Wurzeln waren zurück – der alte Name blieb vorerst unerreichbar.
Inzwischen ist auch diese Hürde gefallen. Im Bild-Interview vom 24. Oktober berichtete Sotiria, sie habe erfahren, dass länger ungenutzte Markenrechte unter bestimmten Voraussetzungen gelöscht werden können. Dieser Weg habe funktioniert. Zwischenzeitlich hatte sie sogar erwogen, die Musik ganz aufzugeben. Nun sagt sie: „Kämpfen kostet Kraft, aber jetzt gehört er endlich mir.“ Das passende musikalische Lebenszeichen folgt mit „Nimm mich“: Die von Henning Verlage produzierte Single erscheint am 30. Oktober bei Hansa Records/Sony Music. Angekündigt ist eine Verbindung aus Rock, modernem Pop und düsterer Romantik. Inhaltlich geht es um emotionale Abhängigkeit und das Festhalten an einer Beziehung, die einem schadet. Für Sotiria bekommt dieser Titel damit eine besondere Note: Nach Jahren der Umwege kann sie ihre Geschichte endlich wieder als 'Eisblume' weiterschreiben.
Eisblume darf wieder blühen: „Nimm mich“ beendet die Namens-Eiszeit
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