Depeche Mode Konzertfilm "M" auf Netflix

Depeche Mode Konzertfilm M auf...

Ende letzten Jahres war für Fans der Kultband Depeche Mode schon etwas früher Weihnachten, denn bereits am 5.12. veröffentlichten Dave Gahan und Martin L. Gore ihren neuesten Konzertfilm „M“. Für alle Fans und vielleicht auch neue Interessierte, denen der Weihnachtsmann nicht die DVD unter den Tannenbaum gelegt hat, gibt es jetzt beim Streaminganbieter Netflix die Möglichkeit, den Film zu sehen. Gedreht wurde der dokumentarische Konzertfilm während dreier ausverkauften Shows in Mexiko-Stadt, bei denen der mexikanische Filmemacher Fernando Frías Regie führte. Mexiko hatte man sich zur Dokumentation des Geschehens nicht ohne Grund ausgesucht, denn bei der Memento-Mori-Tour, die man begleitete, drehte es sich wieder um düsterere Themen. Vergiss nicht, dass du sterblich bist, lautet das Motto des Albums, das man während der gleichnamigen Tour feierte. Die Arbeit an dem Album begann 2022, noch zu Lebzeiten Andrew „Andy“ Fletchers, der im Mai 2022 plötzlich und unerwartet verstarb.

Der Konzertfilm zeigt nicht nur großartige Aufnahmen der Live-Shows, sondern bringt dem Zuschauer auch die mexikanische Totenkultur näher, die sich sehr von der Trauerkultur in europäischen Ländern unterscheidet. Zwischen den Songs, die von Depeche-Mode-Mastermind Martin L. Gore und dem charismatischen Sänger Dave Gahan sowie Peter Gordeno und Drummer Christian Eigner performt werden, erfährt der Zuschauer viel über die Totenkultur der Mexikaner. Der mexikanische Schauspieler Daniel Giménez Cacho sprach diese Sequenzen über Vergänglichkeit, Spiritualität und das menschliche Dasein ein. So gelingt eine gute Verbindung zu den oft düsteren Songs der britischen Kultband, die schon in den 1980er-Jahren Themen wie Verluste, Tod und Liebe miteinander kombinierten und damit einen ganz besonderen Nerv bei den Fans weltweit trafen.

Im Konzertfilm „M“ erlebt der Zuseher Dave und Martin hautnah auf der Bühne. Näher kommen auch die Fans, die sich schon früh vor den Stadien versammeln, nicht an ihre musikalischen Helden heran. Dave, der immer noch sexy und düster seine Botschaften an die Masse verkündet, und Martin, der Gegensatz zum exzentrischen Frontmann, der für die stillen Töne zuständig ist, zeigen auch in diesen Shows, dass Totgesagte oftmals länger leben. Dave Gahan, der 1996 nach einem gefährlichen Drogencocktail dem Tode näher als dem Leben war, zeigt sich heute von seiner besten, seiner gesunden Seite, und die Fans sind auch nach mehr als vier Jahrzehnten glücklich, ihn immer noch live erleben zu dürfen.

Jetzt gibt es „M“ auf Netflix zu sehen und er bietet nicht nur den Fans, sondern vielmehr auch neuen Interessenten die Möglichkeit, sich einen Einblick in die einzigartige Atmosphäre einer Depeche-Mode-Show zu verschaffen. Ob Nostalgiker, die schon in den 1980er-Jahren die ersten Hits der Briten gefeiert haben, oder jüngere Zuhörer, die mal ein Depeche-Mode-Album im Plattenschrank der Eltern gefunden haben – es lohnt sich für alle, die Zeit zu investieren und sich einmal der einmaligen Stimmung eines Depeche-Mode-Konzerts hinzugeben und diese besondere Band zu feiern.

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