Wer beim nächsten Blick aufs Smartphone kurz überlegt, ob es vielleicht gerade heimlich zuhört: Demonwarp liefert den passenden Soundtrack für dieses mulmige Gefühl. Mit Viral Empire veröffentlicht das Dark-Electro-Projekt sein drittes Album und richtet den Blick auf Überwachung, Manipulation, Korruption und künstliche Intelligenz. Die zentrale Frage dahinter ist ebenso schlicht wie unbequem: Mitmachen und die Ketten polieren – oder versuchen, sie zu sprengen?
Das Album erschien am 25. September bei RE:Mission Entertainment. Zehn neue Stücke verbinden Industrial, EBM, düstere Synthflächen und Metal-Einflüsse zu einem druckvollen elektronischen Klangbild. Demonwarp setzt auf wuchtige Rhythmen und eine finstere, stellenweise filmische Atmosphäre. Die Themen sind groß, die Musik dazu lässt wenig Zweifel daran, dass hier niemand zum gemütlichen Wegnicken eingeladen wird.
Ergänzt wird das Album durch drei Remixe: Frontal Boundary nimmt sich Protocol Obey vor, während Dread Risks und Dawn Of Ashes jeweils Spreading The Flames neu bearbeiten. Beide Stücke waren bereits vorab als Singles erschienen. Insgesamt umfasst Viral Empire damit 13 Tracks. Das Album ist digital erhältlich; die erste CD-Auflage ist auf 100 Digipaks limitiert und soll laut Bandcamp etwa ab dem 2. Oktober verschickt werden.
Hinter Demonwarp steckt ein 2022 gestartetes Solo-Projekt, das seine Wurzeln im Dark Electro und Industrial hat und seinen Sound zunehmend um EBM- und Metal-Elemente erweitert. Auf Viral Empire bündelt es diese Einflüsse zu einer düsteren Auseinandersetzung mit Macht und Widerstand. Wer den Alltag gern mit einem freundlichen Hinweis auf gesellschaftliche Missstände unterlegt, findet hier reichlich Material – der Bass übernimmt den Hinweis dann gleich mit Nachdruck. Die CD-Auflage ist auf 100 Exemplare limitiert und soll voraussichtlich Anfang Oktober verschickt werden.
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