15 Jahre ASP! Er lud zum Maskenball, er öffnete seinen Dunklen Turm, er sperrte uns mit Krabat in eine Mühle, er wand sich aus einem Kokon: Asp Spreng ist ein Künstler mit vielen Gesichtern. Ein Mensch, der uns ebenso einen Spiegel vorhält wie er sich selbst hinter einer Maske verbirgt, ein genialer Kopf, der es immer wieder aufs Neue versteht, musikalische Kerzen in einer Welt aus Dunkelheit zu entzünden.
Wer der Mensch hinter diesen Masken ist, wer für all jene Stücke verantwortlich zeichnet, wer dieses Phantom ist, das sich tief in den Katakomben unserer Phantasie eingenistet hat, ist für ihn dabei nebensächlich. Es ist seine Kunst, die zählt. Es sind die Werke, die er uns beschert hat. Es sind die Melodien, die überdauern.
Schwelgerisch schön wie ein Schauerroman des 19. Jahrhunderts und gebunden in einem prächtigen Folianten ist auch die Anthologie „Per Aspera Ad Aspera – This Is Gothic Novel Rock“. Auf zwei Platten verteilen sich fast 160 Minuten Musik – bei einem Rückblick auf die ersten 15 Jahre gibt es eben viel zu erzählen.
Dabei versteht sich die Sammlung von musikalischen Kurzgeschichte trotz erstaunlicher Ohrwurm-Dichte nicht als handelsübliche „Best- Of-Compilation“, sondern als ein Querschnitt von besonders herausragenden Lieddichtungen aus dem ASP-Kosmos.
Per Aspera Ad Aspera erscheint beim bekannten Label Trisol in zwei Versionen. Die Standard-Doppel-CD enthält unter anderem acht rare und teils nur hier erhältliche Song-Versionen. Das Limitiertes 5x12“ Vinyl-Box-Set enthält unter anderem neun raren Bonus-Tracks, zwei neue ASP-Songs, eine neue Studio-Cover-Version von "Man Of Constant Sorrow" sowie zwei Live-Songs inkl. „I Don’t Wanna Be Me“.