„Let It Out (Shout, Shout, Shout)“ hat 20 Jahre im Archiv überstanden und ist damit nachweislich wetterfester als manche Festivalplanung. Zeit, den Schutzumschlag zu öffnen und nachzusehen, was damals geschrieben wurde. Die Zeitspanne seit 2006 macht aus einem aktuellen Review ein historisches Dokument im Kleinformat. Genau darin liegt der Anlass, ihn wieder hervorzuholen. 4 Sterne bedeuteten: Daumen hoch, Lautstärke ebenfalls – nur die Champagnerflasche blieb für den absoluten Ausnahmefall geschlossen.

Ein kurzer Blick in den damaligen Text zeigt, wohin die Reise ging:

Achtung, Aufzählung: "Randy", "Love Song", "Tears Don't Lie", "I Can't Get No", "The Sparrows And The Nightingales", "Never Stop That Feeling 2001", "Let This Party Never End", "Stuck On You", oder "Words" sind Dir als Mark OH Titel, bzw. Versionen nicht unbekannt?

Wertungen wirken eindeutig, Höreindrücke sind es selten. Hinter einer Zahl steckt immer ein bestimmter Moment, der sich nicht vollständig wiederholen lässt. Die damalige Meinung bleibt ihre eigene Zeitzeugin. Eine heutige Reaktion darf danebenstehen, ohne den älteren Text aus dem Bild zu drängen. Ob die damalige Einschätzung noch Bestand hat, lässt sich am besten mit dem Originaltext und dem Album selbst überprüfen. Für spontane Meinungsänderungen stellen wir keine Rechnung. Hier geht die Vergangenheit weiter.