Stromschlag aus dem Untergrund: „Rage“ von ‘Damage Control’ und ‘Leæther Strip’

Stromschlag aus dem Untergrund Rage...

Der Januar verabschiedet sich mit ordentlich Hochspannung – und zwar nicht nur draußen an den Strommasten, sondern auch aus den Boxen. ‘Damage Control’ melden sich nämlich mit ihrer neuen Single „Rage“ zurück und liefern damit einen ersten, ziemlich unmissverständlichen Vorgeschmack auf das kommende Album „Oblivion Grid“, dessen Veröffentlichung bereits in den Startlöchern steht. Erschienen ist der Track am 30. Januar 2026, via Metropolis Records – und ja, das passt wie der berühmte Tritt auf den Verzerrer.

Schon das Artwork setzt die Marschrichtung: gespiegelte Strommasten, kalte Farben, industrielle Symmetrie. Es wirkt, als würde sich irgendwo zwischen Beton, Hochspannung und digitalem Rauschen etwas zusammenbrauen. Genau dieses Gefühl greift „Rage“ musikalisch auf. Der Track ist kein subtiler Einstieg, sondern ein bewusst gesetzter Auftakt, der Druck aufbaut, Spannung hält und dabei angenehm kompromisslos bleibt. Für zusätzliche Schlagkraft sorgt die Stimme von Claus Larsen, besser bekannt als Leæther Strip. Dass diese Kombination funktioniert, überrascht kaum. Die frühen Industrial- und Darkwave-Clubnächte der 90er lassen grüßen, ohne dass man hier in Nostalgie steckenbleibt. Stattdessen wirkt „Rage“ wie ein zeitgemäßer Dialog zwischen Generationen des Genres – roh, direkt und erstaunlich fokussiert.

Hinter ‘Damage Control’ steht ein international aufgestelltes Kernteam um Bill Barsby, Richard Thacker und Alex Wise aus Australien sowie Markus App aus Deutschland. Produziert wurde erneut mit prominenter Unterstützung: Chris Peterson und Greg Reely, Namen, die in der Szene seit Jahrzehnten für Verlässlichkeit und klangliche Wucht stehen. Dass dieses Setup kein Zufall ist, hört man dem Song an – alles sitzt, nichts wirkt überladen. „Rage“ ist damit mehr als nur eine Vorab-Single. Es ist ein klares Statement: ‘Damage Control’ sind zurück, nicht leiser, nicht bequemer, sondern mit dem Anspruch, ihr bisher stärkstes Material vorzulegen. Wer sich selbst ein Bild machen will, findet den Track ab sofort im Stream und auf Bandcamp. Die Spannung auf „Oblivion Grid“? Definitiv im roten Bereich.

Stromschlag aus dem Untergrund: „Rage“ von ‘Damage Control’ und ‘Leæther Strip’
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