Vetter_Hubers Debütalbum "Eskalation im Paradies" erscheint am 25. Oktober und ist eine Annäherung an abgründige Seins-Zustände. Die 11 Songs hinterfragen mentale und körperliche Extrem-Erfahrungen. Patrik Huber zielt in seinen Texten auf die Zwischenräume gemeinschaftlicher Erfahrungen und kanalisiert das Unvorhersehbare in die minimalistische und industrielle Musik von Jens Vetter. Die Noise- und Pattern-basierten Collagen verdichten sich um Hubers Texte, spielen mit Motiven aus Achtziger-Pop, Techno sowie Schlager in unterschiedlichen musikalischen Ansätzen: monoton-rezitativ, Noise, Bodymusic. Die Eskalation im Albumtitel bezieht sich auf ein imaginiertes Paradies, dessen Oberfläche und Äußeres zunehmend brüchig werden und irgendwann zerfallen.

Das monotone Eröffnungsstück Take Me zeigt rhythmisch-monoton die wahnhafte Suche als eines der Hauptmotive Patrik Hubers, das sich durch das gesamte Album durchziehen wird. Stücke wie Amphetamin, Passion und Karma beschreiben die Orientierungslosigkeit in einer konsumgeprägten Wirklichkeit. In Dance Slowly wird die innere Aufspaltung verkauft als Arschwackler-Pop, während bei Desert Sun Halluzinationen als Durchtauchen in surreale Zustände zelebriert werden. Hamburg ist endlose Autobahn, ein Reise-Gulasch durch die Sommerhitze auf dem Weg zum HALLO: Festival in Hamburg, auf dem der Song seine Premiere feierte.