Egal in welchem Medium – jeder Künstler erreicht irgendwann den Punkt absoluter Selbstverwirklichung. Es ist jener Moment, in dem die Vision endgültig in den Fokus rückt und alle Teile perfekt zusammenpassen. Die Identität wird stärker denn je umfasst, während man mutig seinen Weg in die Zukunft geht.
Äußere Umstände fügen sich, und alles wächst in einem perfekten Sturm aus Blut, Schweiß und Tränen zusammen. Für Trivium entstand „Vengeance Falls“ genau an diesem Scheideweg. Das sechste Album der Band verschmilzt ihre patentierten harten und technischen metallischen Fähigkeiten mit mutiger und charismatischer Melodie und bringt letzten Endes ihr bis dato härtestes und hypnotischstes Werk hervor. Alles geschah zur rechten Zeit, als wenn es schon von Anfang an dazu bestimmt gewesen wäre... Während die Truppe aus Florida seinerzeit mit ihrem von der Kritik gefeierten 2011er Album „In Waves“ auf Tour ging, sammelten die Bandmitglieder – Matt Heafy [Vocals, Gitarre], Paolo Gregoletto [Bass], Corey Beaulieu [Gitarre] und Nick Augusto [Drums] – bereits Ideen für das, was am Ende „Vengeance Falls“ werden sollte.
Tatsächlich erwies sich das Leben auf Tour sogar als entscheidender Katalysator für die Musik. „Wir wurden von all den Dingen um uns herum und all den Touren, die wir spielten, inspiriert“, bestätigt Paolo. „Wir nutzten diese Energie der Shows und unsere Gefühle, um die Musik zu schreiben. Es gab eine unglaublich kreative Chemie zwischen uns allen.“ „Von Beginn an wollten wir etwas Bekanntes und doch viel Größeres und Mutigeres erschaffen“, ergänzt Matt. „Dieses Album klingt wie eine Erweiterung der besten Thementeile, die wir auf den vergangenen Alben erforscht haben. Es ist die perfekte Zusammenfassung davon, wie unsere Vision dieser Band heute aussieht.“
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