Fast 2 Jahre sind nun vergangen, seit dem Stillste Stund mit "Ursprung
Paradoxon" ihr vom Orkus ausgezeichnetes Debüt "Ein Mensch, ein Ding, ein Traum" noch einmal in den Rezis übertreffen konnten.
Wohl Zeit genug um etwas zu schaffen, das diese Linie nun fortsetzen kann:
"Biestblut - Zwei in einem (Ein Gedankenkonstrukt in 7 Szenen)" (VÖ 17.11.2003).
Mit "Biestblut" legen Stillste Stund ein Hörerlebnis der besonderen Art vor, das sich vom derzeitigen Musikangebot des Genres abheben dürfte. Als bisher umfangreichstes und musikalisch ausgefeiltestes Konzeptalbum ist "Biestblut" eher als eine Art Gesamtwerk (ähnlich einer Oper oder Filmmusik) zu verstehen.
Die weitgehend klassisch-orchestrale, 77-minütige Umsetzung einer komplexen, surrealen Geschichte (23 Tracks in 7 Szenen) verbreitet eine märchenhaft-dunkle Atmosphäre, in der 7 eigenständige Stücke - mal ruhiger mal tanzbar - harmonisch eingebunden sind. (Eine vielschichtige Kulisse aus Natur- und Industriegeräuschen, versetzt den Hörer in eine andere Dimension.
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