Mit der Gründung von Red Ink (Red Independent Network) ruft SONY BMG International eine neue, unabhängige Division ins Leben, die sich vornehmlich mit der Entwicklung und Etablierung neuer Künstler befassen wird.
Das deutsche Red Ink-Büro, das seine Arbeit offiziell am 1. Januar 2006 in Berlin aufnimmt, wird von Matthias Lumm geleitet, der zum Vice President Red Ink GSA ernannt wurde.
Lumm stieß 1998 von der Arcade Music Company zu Sony Music und arbeitete in zahlreichen Positionen innerhalb der internationalen Marketingabteilung zuletzt als Marketing Director Rock/Alternative SONY BMG International. „Mit Red Ink sind wir Dank unserer unabhängigen Strukturen besser in der Lage, Künstler zu entdecken, zu entwickeln und zum Durchbruch zu verhelfen. Wir werden individuell zugeschnittene Promotion- und Marketing-Maßnahmen anbieten können“, erklärt Matthias Lumm. „Dadurch wird es uns besser möglich sein, sowohl nationale als auch internationale Newcomer und deren Musik im Markt zu etablieren.
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Die komplette Presseerklärung gibt’s hier:
http://www.verstaerker.com/sitephp/news/
Eines der ersten Themen von Red Ink: MEW.
Jonas Bjerre, der Sänger von MEW verarbeitet seine (Alp-)Träume zu Songs. Das ist Recycling wie wir es mögen, vor allem wenn dabei so ein Album wie „Mew. And The Glass Handed Kites“ (Red Ink / Rough Trade / 03.02.2006) heraus kommt. Denn dieses Album, die Dänen wissen es schon, sind Mew dort doch schon längst mit mehreren Preisen geehrt worden, ist so wundervoll und fast schon nicht von dieser Welt. Es hört sich an wie ein langer Song und kommt mit ungewohnten Melodien und Chorparts daher, so dass es surreal, jedoch nie langweilig wird. Beim ersten hören ist man angenehm verwirrt und nach dem dritten Mal haben sich alle Teile des Puzzles zu einem außergewöhnlichen Konzeptalbum zusammen gefügt, welches uns von den verschiedenen Aspekten des Lebens und der Angst erzählt und natürlich von Träumen.