Leipzig bleibt in Bewegung – und das gilt nicht nur für Baustellen, Bahnverkehr und Frühjahrswind, sondern ganz besonders für das Line-up des Wave-Gotik-Treffen 2026. Das WGT schiebt selbstbewusst nach und bestätigt eine ganze Reihe neuer Acts, die das ohnehin schon üppige Programm weiter schärfen. Wer also dachte, das Festival sei musikalisch bereits komplett ausdefiniert, bekommt nun den angenehm düsteren Gegenbeweis geliefert.
Neu dabei sind unter anderem die französischen Ritual-Veteranen ‘Rosa Crux’, die mit sakraler Wucht und archaischer Ästhetik seit Jahren eine feste Größe der Szene sind. Ebenfalls frisch bestätigt: ‘Evi Vine’ aus Großbritannien, deren düster-intime Darkwave-Visionen zuletzt immer mehr Aufmerksamkeit auf sich gezogen haben. Aus Deutschland stoßen ‘Dews Pegahorn’ hinzu, während Schweden gleich doppelt vertreten ist: mit den melancholisch-eleganten ‘Code 64’ sowie den kompromisslos mechanischen Klängen von ‘Biomekkanik’. International wird es zudem mit ‘Euroshima’, dem luxemburgischen Songwriter-Projekt ‘Rome’ und den legendären Industrial-Pionieren ‘The SPKtr / SPK’, die nicht nur Historie, sondern auch maximale Reibung versprechen.
Diese Neuzugänge fügen sich nahtlos in ein bereits beeindruckendes Teilnehmerfeld ein, das von Szene-Klassikern wie ‘DAF’, ‘Das Ich’ oder ‘Clan Of Xymox’ bis hin zu aktuellen Zugpferden und Exklusivmomenten reicht – darunter Jubiläumsshows, Europapremieren und rare Reunions. Wer bereits unsere früheren WGT-Berichte auf medienkonverter.de verfolgt hat, weiß: Das Festival lebt genau von dieser Mischung aus Nostalgie, Neugier und stilistischer Offenheit. Pfingsten 2026 zeichnet sich damit immer deutlicher als Pflichttermin ab – nicht nur für eingefleischte Szene-Veteranen, sondern auch für alle, die Leipzig einmal mehr als dunklen Schmelztiegel internationaler Subkultur erleben wollen. Und eines ist sicher: Das war noch nicht die letzte Bewegung im Line-up.
Medienkonverter.de
Schwarze Vielfalt wächst: WGT 2026 bestätigt weitere internationale Acts
Härter, direkter, kompromisslos: ‚Menticide‘ präsentieren uns „Der Meister“
Es knarzt im Untergrund, irgendwo zwischen Stahl, Beton und Erinnerungen an verschwitzte Clubnächte. ‚Menticide‘ haben sich gemeldet – und zwar nicht mit leiser Nostalgie, sondern mit einem neuen Lebenszeichen namens „Der Meister“. Die Veröffentlichung am 16. Januar 2026 wirkt wie ein bewusst gesetzter Kontrapunkt zu glatt polierten Comebacks: direkt, roh und mit genau der Haltung, für die man diese Band einst lieben – oder fürchten – gelernt hat. Erscheinen wird das Ganze über Scanner, was dem Ganzen zusätzlich ein solides Szene-Fundament verpasst.Hinter ‚Menticide‘ stehen keine Neulinge, son...