"Neon Dom": Unzucht liefern den Soundtrack für finstere Zeiten

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Dunkelheit hat viele Facetten – und bei ‘Unzucht’ leuchtet sie derzeit in grellem Neon. Am 15. Mai 2026 erscheint ihr neues Studioalbum „Neon Dom“, doch ganz im Verborgenen bleibt das Werk nicht mehr. Mit den bereits veröffentlichten Videos zu „Katharsis“ und dem Titeltrack „Neon Dom“ haben die Niedersachsen zwei erste Klangfenster weit aufgestoßen – und die geben durchaus eine Richtung vor.

„Katharsis“, als Opener des Albums angekündigt, wirkt wie ein programmatischer Auftakt. Wuchtige Gitarren, intensive Bildsprache im Video, ein spürbar aufgeladener emotionaler Kern – vieles deutet darauf hin, dass ‘Unzucht’ hier nicht auf Zurückhaltung setzen. Der Titel allein verspricht Reinigung durch Eskalation, ein Durchbrechen innerer Spannungen. Ob das gesamte Album diesen Druck konstant hält, bleibt bis zum Release offen – aber die Messlatte liegt hoch.

Der Titeltrack „Neon Dom“ wiederum inszeniert sich visuell wie musikalisch als zentrales Monument des kommenden Longplayers. Kühl, kraftvoll und mit hymnischer Note angelegt, scheint der Song genau das zu verkörpern, was die Band in ihrer Ankündigung beschreibt: eine neue Ära musikalischer Finsternis, ohne dabei das Licht vollständig auszublenden. Wenn dieser Track tatsächlich das Herzstück des Albums markiert, könnte hier einer der prägenden Momente des Dark-Rock-Jahres 2026 entstehen.

Ein Blick auf die Tracklist verstärkt die Neugier zusätzlich. Titel wie „Feuerregen“, „Krieger“, „1000 Scherben“, „Apokalypsis“ oder das zweiteilige Finale „Nachtschatten 1“ und „Nachtschatten 2“ lassen ein konzeptionell geschlossenes Werk vermuten. Thematisch soll es um innere Konflikte, Zerfall alter Sicherheiten und den unbeirrbaren Willen gehen, aus Dunkelheit neue Stärke zu formen. Große Worte – aber ‘Unzucht’ waren noch nie eine Band für kleine Gesten.

Fest steht: Mit „Katharsis“ und „Neon Dom“ ist der erste Eindruck alles andere als zaghaft. Die beiden Singles fungieren als selbstbewusste Vorboten und machen deutlich, dass das Album kein leiser Zwischenschritt werden dürfte. Am 15. Mai 2026 wird sich zeigen, wie sich das Gesamtbild zusammensetzt. Bis dahin wächst der „Neon Dom“ Stück für Stück weiter – und wir stehen neugierig davor.

"Neon Dom": Unzucht liefern den Soundtrack für finstere Zeiten
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