Die ukrainische Dark-Metal-Band Krypta hat mal wieder zugeschlagen und serviert uns ihre brandneue Single „Uroboros“, die sich wie ein melancholischer Schluck Starkbier durch die Gehörgänge schlängelt. Wenn man dem Sänger Glauben schenken darf, liegt der lyrische Held dieser epischen Hymne dabei genüsslich auf dem Boden, nippt am Glas und starrt in den Nachthimmel. Je dunkler die Nacht, desto tiefgründiger die Erkenntnisse – oder die Halluzinationen, je nach Menge des Alkohols.
Der Track ist ein weiterer Vorgeschmack auf das bevorstehende selbstbetitelte Debütalbum, das am 25. Oktober 2024 auf die Welt losgelassen wird. Wer Krypta schon von ihrer vorherigen Single „Shum“ kennt, weiß, dass die Jungs aus Kiew / Ukraine nicht einfach nur düstere Musik machen – sie erschaffen einen apokalyptischen Klangteppich, auf dem man seine eigene dunkle Seite entdecken kann. Und falls man noch keine hatte, nach „Uroboros“ ist das definitiv der Fall!
Seit 2014 werkelt die Band um Gitarrist Dmytro Omelechko an ihrem eigenen Klanguniversum. Dabei geht’s nicht darum, sich in eine Genre-Schublade zu quetschen – Krypta ist so vielseitig wie der Inhalt eines mysteriösen Trankes aus einem alten Fantasy-Roman. Von Jazz bis Funeral Doom, von symphonischem Metal bis Brutal Death, es ist alles dabei. Diese genreübergreifende Kreativität hat Krypta schon mit ihrer ersten Demo „Omerta/Imya“ im Jahr 2018 eindrucksvoll bewiesen. Damals wie heute hieß es: „Mehr davon, bitte!“
Nun steht also 2024 ganz im Zeichen ihres vollständigen Albums, das mit acht Tracks, darunter zwei neu aufgenommene Songs von der ersten Demo, ordentlich Staub aufwirbeln wird. Wer auf epische Soundwände mit Violine, Growls und schweren Rhythmen steht, sollte sich dieses musikalische Endzeit-Abenteuer auf keinen Fall entgehen lassen. Und während die Ukraine nicht nur auf musikalischer Ebene Großes leistet - ihr wisst schon was ich meine - zeigt Krypta der Welt, dass man ihre Stimme nicht zum Schweigen bringen kann – weder auf dem Schlachtfeld noch auf der Bühne.
Also, hebt die Gläser und lasst euch vom „Uroboros“ in den Abgrund der Dunkelheit ziehen – aber nicht vergessen, rechtzeitig für Nachschub zu sorgen, bevor der lyrische Held alleine weitertrinkt!
Medienkonverter.de