Zwei “alte Haudegen” der Wiener Elektronik-Szene jetzt mit neuer Band am StarT! "King Electric" würfeln unterschiedlichste Zutaten wie beispielsweise Electronica, Funk, Disco und B-Movie-Soundtracks zusammen und zaubern ein eklektizistisches, kaleidoskopartiges Pop-Album aus dem Hut.

Peter Hartwig und Chris Isepp lernten sich Anfang der 90er in der gerade aufblühenden Wiener Elektronik-Szene kennen. Hartwig erkundete mit "Bask" erfolgreich das junge Genre Downbeat, Isepp gründete "Envelope", das als erstes deutschsprachiges Magazin elektronische Musik mit Grafik und Multimedia verband. Gleich die erste Single „Summerbreeze“ ihres gemeinsamen Projektes "Sultans of swing" erntete sehr gute Kritiken in De:Bug unter anderem und schaffte es weltweit in die Club- & Radio-Charts. Ein paar EPs später, 2008, folgte mit einem stilistischen auch der Namenswechsel: "King Electric" waren geboren, der Erfolg ungebrochen, denn auch gleich deren erste Single „Da King“ bekam Airplay in rund sechzig Ländern und der dazugehörige Clip auf verschiedenen Filmfestivals gezeigt.

Jetzt also endlich das Album "King Electric", dem man die vier Jahre akribischer Detailarbeit sofort anhört: stilsicher und elegant spielen King Electric und ihre musikalischen Gäste (u.a. der karibische Percussionist Courtney Jones) mit Stilen und Zitaten. Von Funk, Disco, HipHop, Soul, Downbeat und B-Movie-Soundtracks bis hin zu Lagerfeuer-Klampfe ist alles erlaubt, was Spaß und Sinn macht. Eine Pop-Freakshow durch und durch, so glitzernd und kurzweilig wie der Prater, dessen legendärer Armdrücker das Cover ziert und auch als Namensgeber diente.

Quelle: Brokensilence · Weitere Informationen