Er fischt wieder! Und braucht dazu nicht viel mehr als eine Akkustik-Gitarre und seine unverkennbare Stimme. Die letzten Töne der Eisheiligen Nächte sind kaum verklungen, da hat Subway to Sally Frontmann Eric Fish dem großen Rock‘ n‘ Roll Zirkus längst den Rücken gekehrt, um seinem Soloprojekt Eric Fish & Friends wieder mehr Raum zu geben.

Raum für versteckte Gefühle, bohrende Fragen, tiefe Emotionen, aufwühlende Erkenntnisse und echte Publikumsnähe. Zwei Jahre mussten sich die Eric Fish-Fans gedulden, doch am 22. März 2013 ist es endlich soweit: Nach "Gegen den Strom" und "Alles im Fluss" vollendet das neue Album "Kaskade" sein klingendes Triptychon und wagt eine Reise in noch gefährlichere Gewässer. Über mehrere Stufen fließt dieses eindringliche Wasserspiel, reißt alles mit und gewährt dabei einen schonungslosen Blick auf den Ist-Zustands unserer Welt und auch auf den Sänger selbst. Der zeigt sich zuweilen wütend, manchmal sentimental, jedoch meist verhalten optimistisch, ob der Gewissheit, dass Kraft genug in jedem Menschen wohnt, den eigenen Mikrokosmos zum Positiven zu wenden.

In bester Liedermacher-Tradition trägt Eric Fish sein Herz auf der Zunge und singt gerade heraus, was ihn bewegt. Musikalisch verstärkt wird er einmal mehr von seinen vier Mitstreitern Rainer Michalek (Gitarre und Mundharmonika), Gerit Hecht (Piano), Uwe Nordwig (Gitarre) und dem Cellisten Tobias Underberg, alias B.Deutung (Inchtabokatables). Ein Quintett, das wirklich Denkanstöße geben will und mit jedem Lied aufs Neue dazu einlädt, sich auf den Wellen der Emotionen zu schaukeln und dabei die Gedanken in die richtige Richtung treiben zu lassen. Der Magie dieser Botschaft und Stimme können sich weder Romantiker, Zyniker noch Realisten entziehen.

Quelle: Rosenheim Rocks