Engel, Dämonen, Riffs: 'Tyraels Ascension' veröffentlichen „Grave Seeker“

Engel, Dämonen, Riffs: Tyraels Ascension...

Am 24. Juli 2026 wird es im Metal-Sommer nicht einfach nur warm, sondern vermutlich so heiß, dass selbst der Grill ausflippt: 'Tyraels Ascension' veröffentlichen über Rottweiler Records dann nämlich ihr zweites Album „Grave Seeker“ und setzen damit die epische Geschichte ihres kampferprobten Engels Tyrael fort. Nach dem Debüt „Hell Walker“, das 2024 den ersten Teil einer geplanten Trilogie eröffnete, geht es nun wieder hinab in eine Welt aus Dämonen, Dunkelheit, moralischen Abgründen und Gitarren, die klingen, als würden sie gerade mit brennenden Flügeln durch eine Kathedrale rasen.

Das Konzept bleibt herrlich groß gedacht: Reale Kämpfe, innere Narben und menschliche Krisen werden in eine Fantasy-Metal-Erzählung übersetzt, in der ein Engel gegen eine scheinbar endlose Flut aus Bosheit, Feuer und schlecht gelaunten Höllenbewohnern antritt. Also im Grunde wie Montagmorgen, nur mit besseren Soli. Schon „Hell Walker“ wurde im internationalen Metal-Untergrund wohlwollend aufgenommen; zusätzlich entstand daraus sogar ein Videospiel im Retro-Action-Abenteuer-Gewand, das die Musik von 'Tyraels Ascension' in Pixel, Bosskämpfe und Chiptune-Energie verwandelte. Mit „Grave Seeker“ soll nun alles dunkler, melancholischer und noch wuchtiger werden. Der Opener „No End In Sight“ führt direkt zurück in diese dramatische Welt aus melodischem Extrem-Metal, aggressiven Vocals, massiven Riffs und Gitarrenarbeit, die nicht einfach nur glänzt, sondern gleich mit gezogenem Schwert posiert. Die erste Single „Bittersweet“ setzt stärker auf emotionale Tiefe und melancholische Schwere, während „Impossible Decisions“ offenbar mit großen Hooks und noch größeren Gefühlen arbeitet. Besonders „The Summoning“ klingt nach genau der Sorte Track, bei dem die Nackenmuskulatur kündigt, bevor der Refrain überhaupt richtig loslegt: hart, melodisch, leidenschaftlich und mit ordentlich Höllenstaub unter den Fingernägeln.

Zum Finale wartet mit „Tyraels Curse“ ein großes Instrumental, das die Reise düster und majestätisch abrundet. Wer Megadeth, Trivium, In Flames oder Soilwork mag und gleichzeitig Lust auf Metal mit Story, Pathos und Dämonenverbrauch hat, dürfte hier ziemlich glücklich werden. 'Tyraels Ascension' liefern mit „Grave Seeker“ keinen trockenen Snack für nebenbei, sondern ein finster funkelndes Kapitel zwischen Schlachtfeld, Grablicht und Gitarreninferno.

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