Seit nunmehr 15 Jahren begeistern Rouven Walterowicz und Marc Pollmann mit ihrem Musikprojekt die Fans – nichts Selbstverständliches in einer schnelllebigen Zeit und einer noch viel schnelllebigeren Branche, wie dem Musikgeschäft. Und weil sich die beiden nicht wirklich um Konventionen scheren, ist es über die Jahre hinweg nie langweilig geworden – jedes Album war eine Reise durch das Spektrum der elektronischen Musik.
Mal gab es dafür Lob, mal Kritik. Aber vor allem gab es eines: durchweg eingängige, tanzbare und intelligente Songs mit melancholischer Stimmung und Herz zerreißenden Melodiebögen, die nicht selten für Gänsehaut sorgten und rund um den Globus Zuhörer begeisterten. Mit dem offiziell fünften Album “Larger than Life” knüpft endanger nahtlos an diese Tradition an. Aber bereits nach den ersten Songs wird klar, dass “Larger than Life” mehr sein will, als “nur” ein weiteres endanger Album. Rouven Walterowicz, der hier sein Debüt als Produzent gibt, will ein Zeichen setzen und dreht gleich kräftig auf.
Treibende Beats und Arpeggios verschmelzen mit melancholischen Flächen, moderne Breakbeats durchschneiden die spannungsgeladenen Arrangements und die Stimme von Rouven Walterowicz transportiert die englischen und deutschen Texte mit der gewohnten Präsenz und Dramatik. Die Botschaften wirken durchdacht aber ehrlich, denn Sänger Rouven verarbeitet die Eindrücke und Situationen aus seinem Leben, das ist authentisch – das kann man spüren. Jedes Lied lässt den Hörer tief in ein bestimmtes Szenario eintauchen, welches sich unweigerlich im Kopf konstruiert. Das macht “Larger than Life” zu einem ganzheitlichen Erlebnis. Was sonst könnte größer sein, als das Leben?!
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