WTF "What The Fuck" - so würde ich wohl meine Rezi beginnen, käme ich aus Amiland. Desaster aus dem friedlichen Koblenz am deutschen Eck, öffnen die Tore der Hölle und wollen die Krieger Satans über uns kommen lassen. Fans von HIM und Blutengel: Bitte NICHT weiterlesen g Desaster spielen und sind: Six silver strings of hellish crossfire: Infernal, spells of war and vengeance: Sataniac, sodomized drum-chaos and double cannonfire: Tormentor - last but not least - roaring four-string battle-axe: Odin. Hätte nicht gedacht, dass heute noch sowas produziert wird, Desaster spielen eine räudige Mischung aus Thrash, Speed - und Blackmetal, die gehörig roh rüberkommt. Keyboards und Melodien sind doch eh für Wimps, denken die sich wahrscheinlich. Herausragend hier ist Shouter Sataniac, der gekonnt heiseres Gekreische mit tieferen in Deathmetal artiger Tonlage liegendem Gegrunze kombiniert. Aber man bietet auch einige gekonnte instrumentale Leistungen, da die Band auch schon recht lange existiert, sollte klar sein, dass hier keine Amateure am Werk sind. Sie hätten sicher auch was einspielen können, das eher auf der Höhe der Zeit liegt oder mehr technische Details bietet. Denke, das hat man gewollt vermieden. So aber bleibt eine Scheibe, die nur der wirklich harten Fraktion unter den Metal Fans zu empfehlen ist. Denen die oftmals als die ewig gestrigen bezeichnet werden. Aber hoffen wir mal, dass es auch junge und aufgeschlossene Hörer gibt, die Desaster eine Chance geben. Denn, man kann ja denken was man will, aber was die 4 Leutz hier machen kommt aus dem Herzen. Kommerz Faktor gleich Null. Kult Faktor dafür hoch. Mir will aber keine generelle Empfehlung über die Lippen kommen, zu sehr hängt der Genuss dieses Albums von meiner jeweiligen Stimmungslage ab. Ähnlich wie bei Enthroned übrigens. Beste Songs: "Razor Ritual" und "Tyrannizer". Mit Vorsicht zu genießen, aber für echte Fans Pflicht.