Sie kommen aus dem Stuttgarter Umland, nennen sich Die Nerven und ihre Musik könnte man als deutschsprachigen Noise-Punk-Rock-Lo-Fi Mix bezeichnen. Ihr erstes Album "Fluidum" erscheint auf Vinyl bei This Charming Man Records und ist dort neben Bands wie Kadavar und Messer in bester Gesellschaft.
Mit wenigen repetitiven Textpassagen unterstreichen Die Nerven ihren Wutschaum, die Verachtung und den Zynismus und legen dabei eine Attitüde an den Tag wie Berlin 1981. Beispiele gefällig? "Leute wie Dich interessiert es nicht, ob sie leben oder sterben", "Ich wünschte, mein Körper wäre ein Schrapnell" oder "Andere Frauen ändern auch nix an deinem Problem". Die Worte werden eher gesprochen als gesungen, nicht weil Sänger Max nicht könnte, sondern weil er nicht will. Beim Sound machen Schlagzeug und Bass ordentlich Druck und die Gitarre gibt ihren fetten Wave-Einschlag dazu. Alles rumpelt ein bisschen, doch das ist durchaus gewollt. Insgesamt sind Die Nerven eher Sturm und Drang als Teenage Angst und Depression! Mit ihrem Lana Del Rey Cover "Sommerzeit Traurigkeit" haben sie bereits die Anerkennung der Musikszene gewonnen, für das Album wird dies mit Sicherheit nicht anders sein.
Das Video zu "Der letzte Tanzende" gibt es hier: http://www.youtube.com/watch?v=jCFyuaDfP-A&list=UL
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