Manchmal ist es besser, seine Bewunderer auf Distanz zu halten. Für ihr erstes Album nach sechs Jahren „Invisible 1“ hat Brisa Roché genau das getan – und die Distanz hätte kaum größer sein können: Nach vier erfolgreichen Albumveröffentlichungen in Frankreich ist sie in ihre Heimat Kalifornien zurückgekehrt, allerdings nicht in jenes Kalifornien der sechsspurigen Highways und Palmen, sondern in jenes andere, weiter nördlich gelegene, wo Berglöwen durch die Wälder streifen und Mammutbäume alles andere überragen.

Dort hat sie, versteckt in ihrem eigenen Home-Studio, ein Album geschaffen, ohne Eile, Song für Song. Entstanden ist ein Album mit zwei Seiten. Auf beiden tanzen zwei unterschiedliche Seiten ihrer Persönlichkeit. Die „introvertierte Seite“ des Longplayers schmiegt sich um die vertraut wirkenden Gitarren und Akkordfolgen von Thibaut Barbillon. Die „extrovertierte Seite“: Sonniger, elektronischer, auch weil Blackjoy hinter den Reglern steht, wobei auch Ideen von Co-Produzent Marc Collin (Nouvelle Vague) durchschimmern.

Quelle: Beats International · Weitere Informationen