Der Club ist dunkel, der Bass drückt gegen die Rippen und irgendwo zwischen flackerndem Stroboskoplicht und Nebelschwaden merkt man plötzlich: Industrial lebt noch. Und zwar ziemlich laut. Genau in dieses Szenario platzen ‘Dawn Of Ashes’ mit einer neuen Veröffentlichung. Am 20. März 2026 erscheint über Metropolis Records das kommende Album „Anatomy Of Suffering“ – und der Titel verrät bereits, dass hier keine Wohlfühlmusik auf dem Seziertisch liegt. Gegründet wurde ‘Dawn Of Ashes’ um die Jahrtausendwende in Los Angeles von Kristof Bathory. Was einst als aggressives Aggrotech-Projekt begann, entwickelte sich im Laufe der Jahre zu einer der eigenwilligeren Konstanten im extremen Industrial-Kosmos. Bathory experimentierte früh mit düsteren Metal-Elementen, harschen elektronischen Strukturen und einer Atmosphäre, die eher nach Endzeit-Soundtrack als nach Tanzflächenkompromiss klingt.
Kurz vor den Arbeiten am Album „Infecting The Scars“ zog Bathory nach Dänemark um – ein Schritt, der dem Projekt hörbar neuen Schwung verlieh. Die 2025 erschienene Platte galt für viele Fans als eine Art Neustart für ‘Dawn Of Ashes’. Mit „Anatomy Of Suffering“ wird diese Phase nun fortgesetzt. Erste Vorboten wie „Penumbra“, eine Zusammenarbeit mit ‘Suicide Commando’, sowie der frisch veröffentlichte Track „Viral Decay“ zeigen bereits deutlich, wohin die Reise geht: harsche Synths, aggressive Beats und eine dichte, bedrückende Atmosphäre. Auch bei den Gästen wird es interessant. Neben ‘Suicide Commando’ ist unter anderem ‘Unter Null’ auf „Autopsy Of A Spirit“ vertreten, während der Track „Autolysis“ Unterstützung von ‘Void Stasis’ und ‘BlakMoth’ bekommt. Das Ergebnis dürfte einmal mehr zeigen, warum ‘Dawn Of Ashes’ seit über zwei Jahrzehnten zu den kompromissloseren Stimmen der dunklen Elektronikszene zählen. Yeah!
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Aggrotech-Rückkehr: ‘Dawn Of Ashes’ kündigen „Anatomy Of Suffering“ für März 2026 an
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