Various Artists More than nine lives

Irgendwie haben Benefiz-Compilations immer so einen Beigeschmack. Warum weiß wohl keiner so genau, aber so richtig warm wird wohl niemand damit. Ein Glück, dass es More Than Nine Lives gibt, denn diese Compilation für den guten Zweck dürfte so einige Zweifler zu überzeugen wissen.

More Than Nine Lives kommt der PAWS (Philadelphia Animal Welfare Society) zugute, die in Chicago dafür sorgt, dass herrenlose Tiere einen würdigen Platz im Tierheim erhalten, damit sie weitervermittelt werden können und nicht einfach getötet werden, bloß weil sie kein Zuhause haben, wie es, laut Klappentext, in den USA wohl üblich zu sein scheint, zumindest entsteht der Eindruck, aber genau kann ich das nicht sagen und somit ist diese Information unter Vorbehalt zu sehen. In einem schicken A5-Folder, der ein wirklich schönes Artwork aufweist, befinden sich zwei CDs, die in unterschiedliche Kategorien eingeteilt, in Attac Cat und Nap Cat, aber einen wirklichen Unterschied, also eventuell die etwas ruhigeren Tracks auf Nap Cat und die mehr rhythmischeren Tracks auf Attac Cat, gibt es nicht, obwohl es diesen Eindruck erweckt.

Überraschend ist die Vielfalt an verschiedener Musik, denn More Than Nine Lives deckt von Ambient über Synthpop bis hin zu gitarrenlastigen Wave-Pop zu ziemlich alles ab, was irgendwie szene-konform scheint - das ist erfrischend und bietet eine Menge Abwechslung. Einzelne Tracks hervorzuheben ist bei einer Compilation immer etwas schwierig, vor allen Dingen, wenn eine solche Vielfalt an verschiedenen Stilrichtungen vorliegt, wie es hier der Fall ist. Wenn man sich die einzelnen Titel anschaut, wird man merken, dass einige Songs anscheinend extra für diese Compilation angefertigt worden sind, was dem ganzen Werk eine Art von Exklusivität verleiht. Zu den bekannteren Namen der vertretenen Künstler zählen sicher Synapscape, 100Blumen, The Frozen Autumn, Black Tape For A Blue Girl und Zero Degree, allerdings ist dies natürlich rein subjektiv. Wie bei den meisten Compilations, gibt es auch hier Tracks, die einem mehr gefallen als andere, aber alles in allem gibt es keine Totalausfälle.

More Than Nine Lives ist erfrischend vielfältig, bietet eine Menge zu entdecken und ist darüber hinaus ist es auch noch für einen guten Zweck.

Facts:

Label:
Industry8

Mediatype:
CD

Genre:
Electronic / Industrial / Noise

Review-Datum:
19.09.2012

VÖ-Datum:
22.11.2011

Leserwertungen:
2

Bewertung:
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Autor:
Andy

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Andy hat bereits 129 Reviews für den Medienkonverter verfasst und die Durschnittsbewertung beträgt 4,5 Sterne.Das Fazit von Andy zu diesem Review lautet: More Than Nine Lives ist erfrischend vielfältig! 2012-09-19 2 3,3

Tracklist:

Cd1:
01. Mueran Humanos – Exito De Una Ex Sanata
02. Bestial Mouths – Caverns
03. Synapscape – Red-eye Puffback
04. 100blumen – 4 Pfoten Für Ein Halleluja
05. Blood Rhythm – Get Your Paws Out Of The Goblet, Aliecat!
06. The Frozen Autumn – Rallentears
07. Bootblacks – Save Me Mariah
08. Sullen Serenade – Coyopa
09. Nadja – Prowl
10. The Spiritual Bat – Hypnotic
11. Cult Of Youth – Untitled
12. His Electro Blue Voice – Red Earth
13. Dream Affair – In Vain
14. Moon Women – A Collection Of Thought
15. Entertainment – The Atening Paws
16. Lowness – Ttmc
17. Creepoid – Stranger
18. Seamripper – Seven Stitches
19. Nothing – The Rites Of Love And Death

Cd2:
01. Access To Arasaka – Freeside
02. Author & Punisher – Below Above
03. Sgnls – That’s The One
04. Claps – Silent Still
05. Monica Richards – The Strange Familiar (radio Feline Mix)
06. Primary Colors – Fading Collapse
07. Crash Course In Science – Cow Cat
08. Void Vision – Not Much Of Anything
09. Revel Hotel – All I Never Wanted (let It Go)
10. Worms Of The Earth – Kaivalya (genghis Cat Mix)
11. Erik Wollo – New Horizon
12. Black Tape For A Blue Girl – Caughtstranger
13. Zero Degree – Halycon (planetfall Mix)
14. Totakeke – Onchyectomy
15. Live Not On Evil – Scary Polka
16. Population – Mourning Dawn
17. Love Is Nothing – All Cats Are Grey

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