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25.11.2008
... Like a Hurricane made of Zombies
Tief im Elektronik-Underground verwurzelt, hat der Starkstromklangbastler Mike Hayward aka...

The Teknoist Trainwreck Magnetism

Miike Hayward alias The Teknoist gleicht einem nimmermüden Uhrwerk. Wenn der Hard-/Breakcore- und Gabba-DJ, Producer und Labelchef von Ninja Columbo Records nicht gerade zwecks musikalischer Völkerverständigung durch die Welt fliegt, kann man sich sicher sein, dass neues Material in der Pipeline ist. Drei Jahre nach Erscheinen von „... Like a hurricane made of Zombies“, dem ersten fulltime-Label-Release (auf Ad Noiseam) hat Hayward den Speicher von The Teknoist wieder aufgefüllt und unter dem Titel „Trainwreck Magnetism“ in Albumlänge auf CD pressen lassen.

Neben einigen neu produzierten Solo-Tracks wartet „Trainwreck Magnetism“ in erster Linie mit einer Werkschau von musikalischen Kollaborationen während der letzten drei Jahre auf. „Fusionen“ dieser Art sind dann besonders spannend, wenn sich Künstler aus unterschiedlichen Styles und Genres zusammentun. Und da Miike Hayward quasi Spezialist in diesem Bereich ist, darf man von „Trainwreck Magnetism“ auch einiges erwarten. Wer sich angesichts der zumeist vermutlich eher „Unbekannten“, die im Tracklisting genannt sind, nun genug die Augen gerieben hat, der richte jetzt seine Ohren auf dieses „Unglück“, bei dem nicht nur viele, sondern auch ziemlich unterschiedliche Künstler ihre Finger im Spiel hatten. Der Input ist maximal vielseitig, dies trifft selbstverständlich auch auf die Härte zu, mit der The Teknoist solo und mit seinen Kollaborateuren an die Arbeit gegangen ist. Einflüsse aus Dubstep, Drum'nBass, Electronic Grindcore, Intelligent Dance Music fusionieren mit dem aggressiven, düsteren Hard- und Breakcore-Sound von The Teknoist zu gewaltigen, teils bedrohlichen Sound- und Rhythmusmonstern mit tausend Gesichtern, wobei The Teknoist's Solo-Tracks eindeutig die Chillout-Phasen des Albums markieren. Trotzdem bricht das Album an keiner Stelle auseinander oder wirkt gar wie zusammengewürfelt, im Gegenteil. Das Sprichwort „Viele Köche verderben den Brei“ trifft hier nicht zu. Denn der Chef de cuisine ist immer noch The Teknoist. Einheitsbrei gibt es woanders - „Trainwreck Magnetism“ ist modern fusion kitchen, die auf maximalem Energie-Level kocht. Heiß!

Facts:

Label:
Ad Noiseam

Mediatype:
CD-Album

Genre:
Electronic / Industrial / Noise

Review-Datum:
16.11.2011

VÖ-Datum:
06.04.2011

Leserwertungen:
2

Bewertung:
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Leserwertung:
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Autor:
Susanne

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Susanne hat bereits 348 Reviews für den Medienkonverter verfasst und die Durschnittsbewertung beträgt 4,5 Sterne.Das Fazit von Susanne zu diesem Review lautet: Der Großmeister des Hard-/Breakcore mit neuem Solo- und Remixmaterial! 2011-11-16 2 4,2

Tracklist:

01. Mu-ziq: Siege Of Antioch (the Teknoist's I've Got 2 I's In My Name Remix)
02. Dead Unicorn
03. King Cannibal: Aragami Style (the Teknoist's Boygrinder Bazooka Remix)
04. Hecq & Exillion: Spheres Of Fury (the Teknoist's Dreilide Thrace Redux)
05. Tears And Fruit Cocktail
06. Prototype For A Ninja Nekromaniak (with Homeboy)
07. Danimal (with Machineeen Boi)
08. Septic Insurgent: Box Of Dreams (the Teknoist's Box Of Nightmares Labotomy)
09. Drumcorps: Down & Rodigan Vs Alien (the Teknoist Reckons Rodigans Gonna Go Down Meddly)
10. Kitsunegari
11. My Sugar Ape (moses Likes This One)
12. Ak-industry: Nekrologik Anthem (the Teknoist's Gawdziwwa Remix)

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