Phoenix Catscratch Nectar And Wrinkles

Es gibt 2012 noch Mucke die klingt wie aus 1985. Tatsache! Ist das nun altmodisch oder kreativ ? Keine Ahnung, auf jeden Fall klingt es ziemlich gut. Hier haben wir es mit Genossen aus dem geliebten Land der Dichter und Denker und Demokraten zu tun. Nee natürlich nicht Deutschland, sondern Griechenland. Nun gut, es war einmal. Aber ein paar gute Bands gibt es da immer noch, auch wenn alle pleite sind. So auch diese mit dem komischen Namen Phoenix Catscratch. Was es bedeutet, keine Ahnung, da es mir auch egal ist. Die Mucke klingt aber ähnlich komisch wie der Name, jedenfalls für Otto-Normalhörers Ohren, da bin ich ziemlich sicher.

Apostolis (vox), Valisia (vox), Ntzounis (guitar), Andreas (bass) und Aristomenis (keys & noises) haben nicht nur geil klingende Namen, nein, sie machen sogar ne Art Postpunk mit leichten Goth und Avangarde Einflüssen. Bauhaus, X-mal Deutschland anyone ? Oder noch obskurer Virgin Prunes (ganz komische Oldieband!). Naja, in diese Richtung geht es jedenfalls. Gesang des Herrn Apostolis ist da in dieser Tradition, aber auch Frau Valisia ist dabei. Wobei letztere schon ziemlich rumheult, so kommt es einem zuerst vor. Man gewöhnt sich aber an das krasse Timbre. Der Rest ist wie ne normale Rockband aufgebaut und alles ist bestens bis auf die Drums, die wohl auch aus der Konserve kommen, da kein Drummer aufgeführt ist. Es gibt die Konservendrums die wirklich gut zur Mucke passen, auch wenn es keine Elektronik ist (bei Sisters zB.) und solche die eher deplaziert und schwächlich kommen (bei Phoenix Catscratch zB.). Trotzdem feine Scheibe nicht nur für Anarchisten, ewig Gestrige, Postpunks. Sogar Goffs sollten reinlauschen, so denn sie nicht dem Blutengel oder Unheilig Pseudogoff Lager angehören.

Andererseits nach nochmaligem Anhören bin ich zu dem Schluss gekommen, doch nur 4.5 zu vergeben. Gründe: Relativ kurze Spielzeit und der weibliche Gesang ist wirklich nicht mein Fall.

Facts:

Label:
Dead Scarlet Records

Mediatype:
CD

Genre:
Rock / Metal / Punk

Review-Datum:
25.04.2012

VÖ-Datum:
03.05.2011

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Bewertung:
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Autor:
Frank W.

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Frank W. hat bereits 235 Reviews für den Medienkonverter verfasst und die Durschnittsbewertung beträgt 4 Sterne.Das Fazit von Frank W. zu diesem Review lautet: Feine Scheibe nicht nur für Anarchisten, ewig Gestrige, Postpunks 2012-04-25 0 3,3

Tracklist:

01. Faces Are Lying Bodies Are Dying
02. Magdalene
03. H
04. React
05. Desire
06. Murder
07. Recycle

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