Midnattsol Nordlys

Nordlys (= Nordlicht), so der vielversprechende Titel vom neuen Epos der Mannen - und Frau - um Liv Kristines Schwester Carmen. Jup, diese Band hat nicht nur eine hübsche, blonde, sympathische Sängerin zu bieten, sondern gleich noch so ein Exemplar namens Birgit am Bass ! Unterstützt werden die beiden Schönen durch eine Crew aus Musikern, die alle auch in anderen Bands spielen, so z.B. auch in der Funeral Doom Band „Ahab“. Alles gestandene Musiker also, was man klarerweise auch hört, hier sogar noch mehr als beim Debüt Album. Dieses bot ja schon einige tolle Songs, insbesondere der Ohrwurm „Another Return“ ist hier zu nennen. Midnattsol (=Mitternachtssonne) spielten bereits auf vielen Festivals u.a auch dem Mera, wo ich das Vergnügen hatte, dem Auftritt beizuwohnen. Das Genre wird hier mit Nordic Folk Metal angegeben, obwohl ich meine, dass viele der typischen Folk Elemente nicht im Übermaß vorhanden sind. Was ich eher positiv hervorhebe, da ich kein Freund davon bin.

Und „The Beauty And The Beast“ Gehabe gibt es hier auch nicht, da nur Carmen singt. Ihre Stimme hat einen leicht dunklen Touch und ist eindeutig etwas tiefer,d.h. Geträllere ala Tarja gibt es hier nicht. Klar, teilweise zeigen sich noch leichte Unsicherheiten bei manchen Passagen, aber bei solcher Musik muss nicht wirklich immer alles perfekt sein. Was aber ansonsten schon der Fall ist, da inkl. dem schönem CD Artwork alles stimmt auf dieser Platte. Eindeutig naturverbunden sind Texte und Musik - es gibt auch mal Vogelgezwitscher zu hören. Inspiration war u.a. die nordische Mythologie. Konsequenterweise hat man dann auch gleich 3 Titel in norwegisch eingespielt. Fast alle Songs bieten feine Melodien, aber auch mal eine Portion Härte, d.h. Das Album ist headbangertauglich. Gut zugegeben, tatsächlich klingen 2-3 Songs etwas nach Nightwish (besonders „Konklyie“ wäre hier zu nennen), aber im Großen und Ganzen besser als diese, da auch bei den schnelleren Songs auf allzu schwülstige Keys verzichtet wird. Wirklich schwache Songs gibt es hier nicht (ähnlich der neuen Draconian), als einziger wäre „Skogens Lengsel“ zu nennen, der meiner Meinung nach etwas abfällt. Sonst fiel mir noch der schön ruhige Akustiksong „New Horizon“ auf. Als Problem könnte sich erweisen, dass „Nordlys“ etwas gleichförmig klingt, was aber auch ein Vorteil sein kann, da die Stimmung durchgehend erhalten bleibt.

Napalm Records präsentieren uns hier schöne Goth/Folk Metal Alben mit Midnattsol und Draconian, was man in beiden Fällen mit KAUF honorieren sollte. Da Mittnalsol ein wenig schwächer als genannte schwedische Kollegen sind, gibt es einen halben Punkt weniger. Die limitierte Edition enthält noch einen Bonustrack und scheint recht günstig zu sein (bei online Bestellung ca. 14€), also zugreifen !

Facts:

Label:
Napalm Records

Mediatype:
CD

Genre:
Gothic / Medieval / Darkwave

Review-Datum:
06.04.2008

VÖ-Datum:
28.03.2008

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1

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Autor:
Frank W.

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Frank W. hat bereits 235 Reviews für den Medienkonverter verfasst und die Durschnittsbewertung beträgt 4 Sterne. 2008-04-06 1 3,3

Tracklist:

01. Open Your Eyes
02. Skogens Lengsel
03. Northern Light
04. Konkylie
05. Wintertimes
06. Race Of Time
07. New Horizon
08. River Of Virgin Soil
09. En Natt I Nord

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