Machinecode Samurai

Mit Underhill haben Tim Elliot und Dean Rodell ja schon eindrucksvoll bewiesen, dass sie außergewöhnliche Künstler sind und mit ihrem gemeinsamen Projekt Machinecode zeigen sie mit ihrem Debüt auf Ad Noiseam, welches den Namen Samurai trägt, erneut, dass sie sich nicht von Genregrenzen aufhalten lassen.

Der Einfluss bzw. die Zugehörigkeit zu Underhill lässt sich, aufgrund der Atmosphäre und Stimmung des Albums, nicht gänzlich verleugnen, tut dem Ganzen aber keinen Abbruch, denn auch mit Underhill haben beide Musiker neue Pfade im Vermischen verschiedenster Bestandteile elektronischer Musik betreten. Klar ist, dass die elektronische Musik nicht neu erfunden werden kann, aber es können hier und da neue Akzente und Impulse gesetzt, neue Ideen reingebracht und somit für genug interessante Neuerungen gesorgt werden. Diese Impulse bestehen bei Samurai aus den verschiedensten Einflüssen, wie beispielsweise IDM, Hip Hop, Breakcore, Dubstep, Drum and Bass und vieles mehr. Tiefe Bässe, glasklare Beats und Grundstrukturen, die auf Flächen und Sequenzen aufgebaut sind. Alles in Allem elektronische Musik – nicht mehr, aber auch nicht weniger und vor allen Dingen nicht frei von Ideen und einem gewissen Enthusiasmus, der mit jeden Sound herauszuhören ist. Besonders Urban Drum, welches in Zusammenarbeit mit Mc Coppa genau das ausdrückt, wofür dieses Album steht, nämlich dass sich Underground und Massentauglichkeit nicht grundsätzlich aufheben müssen, beschreibt das Highlight und das überragende künstlerische Talent dieser beiden Künstler und es ist auch eben dieses Urban Drum, welches den Hauptteil des Suchtpontials von Samurai ausmacht. Tim Elliot und Dean Rodell machen hier alles richtig, denn dieses Album ist genrebrechend, überaus hörenswert und im Rahmen der gegebenen Möglichkeiten durchaus innovativ.

Samurai ist ein herausragendes Album, welches eindrucksvoll aufzeigt, wohin elektronische Musik gehen kann, wenn Genres und Schubladen außer Acht gelassen werden und der Fokus einfach nur auf der Musik liegt. Dieses Album wird den Player so schnell nicht wieder verlassen. Und schon wieder läuft Urban Drum...

Facts:

Label:
Ad Noiseam

Mediatype:
CD

Genre:
Electronic / Industrial / Noise

Review-Datum:
14.04.2015

VÖ-Datum:
03.11.2014

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1

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Autor:
Andy

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Andy hat bereits 129 Reviews für den Medienkonverter verfasst und die Durschnittsbewertung beträgt 4,5 Sterne.Das Fazit von Andy zu diesem Review lautet: Ein herausragendes und genrebrechendes Album. 2015-04-14 1 4,2

Tracklist:

01. It's Time
02. Wires
03. Urban Drum (featuring Mc Coppa)
04. Gatling
05. Seraphic
06. Labyrinth (featuring Balkansky)
07. Samurai
08. Red Nova
09. Headphone Eden
10. Mining
11. City Lights
12. Requiem (remix By Huron)

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