Lovex Divine Insanity

Aktuell ist es wieder etwas ruhiger um das finnische Sextett geworden, nachdem die erste in Deutschland veröffentlichte Single "Guardian Angel" sich kurzzeitig in den Charts niedergelassen hatte und von den Musiksendern, bzw. Radiostationen zum Dauereinsatz kam. Auch das schnelle Nachziehen mit der Debütveröffentlichung "Divine Insanity" konnte nicht wirklich verhindern, dass das Interesse plötzlich nicht mehr anhielt. Vielleicht, weil das Album für Ernüchterung sorgen konnte und bestätigt was so manch einer davor schon dachte: Lovex tragen ohne Weiterentwicklung oder Einbringung ihrer eigenen Identität die alten Sounds ihrer Genrevorgänger auf. Dabei ist es gar nicht mal so, dass die Finnen nicht doch das Potentzial dazu haben würden, den Songs Ecken und Kanten zu verpassen und sich damit auch vom Alten abzuheben.

So beschränken sich Lovex und ihr Debütalbum darauf, möglichst wie die großen Namen HIM, The Rasmus und Negative zu klingen, radiotaugliche Songs abzuliefern und altbewährt mit vielen breiten Riffpassagen und ausgewogenen Melodien zu locken. Das Album bedient sich viel zu vielen Standards, so eben auch die Teilung in zwei Lager. Das eine bietet düsteren, schroffen Elektro-Rock, wozu der Opener "Bullet For The Pain", oder die Songs "Bleeding", "Die A Little More" und der Titeltrack "Divine Insanity" gehören, die sich alle mehr oder weniger an der Singleauskopplung "Guardian Angel" orientieren.

Die melodischen, im Tempo gedrosselten Songs mit emotionalen Einlagen, wie: "Oh How The Mighty Fall", "Remorse", "Wounds" und "On The Sidelines" fallen demnach dem zweiten Lager zu. Überraschungen gibt es keine. Der Verlauf der Songs ist absehbar, da fast alle den gleichen Aufbau inne haben. Noch am ehesten erwähnenswert wäre die Stimme, bzw. der Gesang von Theon, sofern man denn nichts Weltbewegendes erwartet, aber auch der Abschlusstrack "Sleep Tight". Der einfach pur und ohne Künstelei aus den Boxen kommt. Wer nach dem Reinhören in dieses Album noch immer nicht genug von Lovex hat, dem sei dann hier schon mal gesagt, dass die neue Single "Anyone, Anymore" am 11.05.2007 erscheint.

Facts:

Label:
Gun Records

Mediatype:
CD-Album

Genre:
Rock / Metal / Punk

Review-Datum:
06.05.2007

VÖ-Datum:
16.02.2007

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Autor:
Sandra

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Sandra hat bereits 326 Reviews für den Medienkonverter verfasst und die Durschnittsbewertung beträgt 3,5 Sterne. 2007-05-06 0 2,5

Tracklist:

Promotracklist

01. Bullet For The Pain
02. Guardian Angel
03. Oh How The Mighty Fall
04. Remorse
05. Bleeding
06. Wounds
07. Die A Little More
08. On The Sidelines
09. Halfway
10. Divine Insanity
11. Sleep Tight

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