Linkin Park Recharged

Dass die Herren Bennington, Shinoda, Delson, Farrell, Bourdon und Hahn rocken können, ist nichts Neues. Dass sie Grenzgänger sind und gern auch mal andere Genres einfließen lassen oder mit Musikern anderer Genres (zum Beispiel mit dem Rapper Jay Z) kollaborieren, ist seit den Remix-Alben "Reanimation" und "Collision Course" auch bekannt. Neu ist allerdings das Album "Recharged", zu Deutsch "aufgeladen", das diverse Remixversionen von den Songs des letzten Albums "Living Things" beinhaltet und ziemlich – um das gleich einmal vorweg zu nehmen – durch die Decke geht. Denn während Linkin Park mit ihren Alben-Songs die Festivals rocken, bringen sie mit ihren Remix-Songs zusätzlich die Tanzflächen zum Glühen.

Auf Recharged geben sich unter anderem der Electro-House-DJ Steve Aoki, der Rapper Pusha T und der deutsche Musikproduzent und DJ Paul van Dyk die Klinke in die Hand. Die Songs des Albums zeigen sich abwechslungsreich, teilweise unerwartet wuchtig und perfekt in Szene gesetzt. Clubgänger kommen zu einhundert Prozent auf ihre Kosten. Linkin Park Fans, die offen für solche Remixgeschichten sind, auch. Für die Vielseitigkeit des Albums sorgen vor allem die unterschiedlichen Musikstile (House, Hip-Hop, Techno, Drum n Bass, Noise…), aus denen die Remixer schöpfen.

Empfehlenswert sind zum Beispiel: das monströse Schwergewicht "A Light That Never Comes", das Steve Aoki neu eingekleidet hat, der Stampf-Remix von Shinoda zu "Castle of Glass" und seine krasse Technoversion zu "Victimized", der Remix der französischen Dubstep-, Electro-House- und Drum-&-Bass-Band Dirtyphonics zu "Lies Greed Misery", das warme und Bass-lastige "Roads Ultraveled", der poppig einschlagende Enferno Remix zu "Powerless" und der rhythmische Rick Rubin Reboot zu "A Light That Never Comes". Insgesamt ist Recharged ein richtig gutes Album!

Facts:

Label:
Warner Bros.

Mediatype:
CD-Album

Genre:
Rock / Metal / Punk

Review-Datum:
13.11.2013

VÖ-Datum:
21.10.2013

Leserwertungen:
9

Bewertung:
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Autor:
Sandra

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Sandra hat bereits 326 Reviews für den Medienkonverter verfasst und die Durschnittsbewertung beträgt 3,5 Sterne.Das Fazit von Sandra zu diesem Review lautet: Recharged: Ein sehr gutes Remix-Album mit Wucht und Vielfalt. 2013-11-13 9 4,2

Tracklist:

01. A Light That Never Comes (linkin Park & Steve Aoki)
02. Castle Of Glass (m. Shinoda Remix)
03. Lost In The Echo (killsonik Remix)
04. Victimized (m. Shinoda Remix)
05. I’ll Be Gone (vice Remix) [feat. Pusha T]
06. Lies Greed Misery (dirtyphonics Remix)
07. Roads Ultraveled (rad Omen Remix) [feat. Bun B]
08. Powerless (enferno Remix)
09. Burn It Down (tom Swoon Remix)
10. Until It Breaks (datsik Remix)
11. Skin To Bone (nick Catchdubs Remix) [feat. Cody B. Ware & Ryu]
12. I’ll Be Gone (schoolboy Remix)
13. Until It Breaks (money Mark Headbphone Remix)
14. A Light That Never Comes (linkin Park & Steve Aoki) [rick Rubin Reboot]
15. Burn It Down (paul Van Dyk Remix) [pre-order Bonus]

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21.10.2013 Linkin Park - Recharged

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