Hypnoskull (G.O.D) - Once Again

Letztes Jahr um diese Zeit veröffentlichte Hypnoskull bei Ant-Zen gerade "Dark Skies Over Planet E". So schnell geht ein Jahr vorbei. Patrick Stevens hat sich für sein neues Release "(G.O.D) - Once Again" dieses mal das Spectre-Label ausgesucht und führt nun von Belgien aus seinen Kampf gegen anspruchsloses Entertainment und tröge Popmusik. Wieder mit von der Partie ist seine Frau Miss Mieke M., die aber dieses mal nur bei zwei Tracks vertreten ist. Hypnoskull hat seinen Stil erneut variiert, ohne seinen bekannt überdrehten Pfad zu verlasssen. Etwas weniger Konfusion, dafür mehr Tanzbarkeit. Seine Aggressivität hat er behalten, nur lenkt er sie jetzt in geradlinigere Bahnen.

Der 'God Of Death' lässt wieder ein Feuerwerk an deftigen Beats, lustigen Sprachsamples und abstrusen Klängen auf den Hörer los. Und um seine Mission zu untermauern, sind die Tracks in einzelne Abschnitte unterteilt. Erst einmal macht Hypnoskull unmissverständlich klar, was er von Popmusik hält und danach ballern auch schon die Bombardements aus Vergangenheit und Zukunft los. Mit massiven Bässen wird gegen den poppigen Abschaum vorgegangen. Dabei pendeln die Songs zwischen Industrial und Techno sowie im Falle von "The Revenger (Epileptic Stain D&B Mix)", wie der Titel schon sagt, auch Drum 'n' Bass.

Hypnoskulls neuester Output ist um einiges eingängiger als seine Vorgänger. Die stark beatlastigen Songs wie etwa "Don't Die In Vein" dürften in den Tanztempeln gut ankommen. Gerade Tracks wie "The Betrayal", das zudem eine zwar kurze, aber verrückt klingende und sich ständig wiederholende Melodie hat, sind geradezu prädestiniert für das tanzwütige Volk. Aber Hypnoskull wäre nicht Hypnoksull, wenn es da nicht auch Songs wie "The Invasion" gäbe, die noch um einiges abgedrehter und schneller klingen. Bei "Just Watch The G.O.D. Once Again" kommen dann auch noch Samples von E-Gitarren und Breakbeats dazu, die dem ständigen Tempiwechsel unterworfenen Song das Flair eines ausgeflippten Drogentrips verleihen. Am Schluss werden wir dann mit der beruhigenden Nachricht versorgt, dass der Kampf fürs erste zwar vorbei ist, aber natürlich fortgesetzt wird. Aber bitte so schnell wie möglich!

Facts:

Label:
Spectre

Mediatype:
CD-Album

Genre:
Electronic / Industrial / Noise

Review-Datum:
30.12.2005

VÖ-Datum:
01.10.2005

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Autor:
Veit

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Veit hat bereits 944 Reviews für den Medienkonverter verfasst und die Durschnittsbewertung beträgt 4,5 Sterne. 2005-12-30 0 4,2

Tracklist:

The Message
01. Enter The Battleground
02. You Scum !

The Past
03. Don't Die In Vein
04. Something's Not Right
05. The Betrayal
06. Street Wisdom
07. G.o.d.
08. Incredibly Aggressive
09. The Invasion
10. Killed By A Machine
11. The Last Decision

The Future
12. Just Watch The G.o.d. Once Again
13. The Revenger (epileptic Stain D&b Mix)

The Moral
14. Final Exit From The Battleground (spoken Word)

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