Dapayk & Padberg Smoke (Family Remixes)

Wer bei Dapayk and Padberg noch immer an einen unnötigen Selbsverwirklichungsdrang von Eva Padberg denkt, ist selbst dran schuld. Mit ihrem Göttergatten Niklas Worgt, der ein eigenes Label und einem glücklichen Händchen was die Produktion elektronischer Clubmusik weit ab von schlechten House-Parties angeht vorweist, bringt Eva Padberg weit mehr als ihren Namen ein.

Im letzten Jahr veröffentlichten die beiden ihren Longplayer 'Smoke', der zurückgenommen und für das Duo reichlich sphärisch daherkam. Songs wie 'Smoke' oder 'Drowning Inside You' hätten auch eine solide Basis für Künstler wie Björk abgeben können, bevor der isländische Wirbelwind in wirren Soundscapes abtauchte. Mehr zum Anhören als für den Clubeinsatz war das Album angelegt und so fügten sich leichte Housetracks vorzüglich ein zwischen beatlosen, eher experimentellen Instrumentals und Balladen wie 'Some Air'. Letztere überrascht, dominiert durch eine akustische Gitarre und Padbergs fast schon ätherischer Stimme. Und so erkämpfte sich 'Smoke', das für mich zunächst eine Veröffentlichung unter Vielen war, einen Stammplatz auf dem USB-Stick fürs Autoradio – bis heute.

Dieser Tage erscheint eine Zusammenstellung von sechzehn Remixes, download-only. 'Family Remixes' nennt sich die Compilation. Man hat Label-Mates von Mo's Ferry und Freunde bemüht, das recht geschmeidige Original-Album in einem entspannten Club-Kontext zu versetzen. Für den Herbst ist übrigens eine weitere Zusammenstellung geplant. Noch immer dominiert die Entspanntheit, diesmal jedoch bewusst mit mehr Loops, so dass auch die Minimal/Techhouse-Tanzfläche gekonnt bedient werden kann. Alles fließt cool daher und wird eins im Kosmos der Glückseligkeit. Favoriten sind zunächst die beiden Mixes von Silent Fireworks von Dapayk selbst und Marek Hemmann, der den Song mit einem happy-happy-dance-Feeling versieht. Das im Original fast akustische 'Some Air' erstrahlt im Remix von Piotr Bejnar wie ein Windspiel im Zen-Garten des großen House-Masters und 'Dark Days' erfährt eine Wendung die deeper nicht sein könnte. In einem Set könnte gut der Greenbaum und Leon Remix von 'Gingembre' anschliessen.

So muss sich House heute anhören. Der zweite Schwung Neuinterpretationen im Herbst wird schon spannend erwartet...

Facts:

Label:
Mo's Ferry

Mediatype:
Download

Genre:
Pop / Wave / Minimal

Review-Datum:
13.04.2014

VÖ-Datum:
04.04.2014

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1

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Autor:
Ralf

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Ralf hat bereits 797 Reviews für den Medienkonverter verfasst und die Durschnittsbewertung beträgt 4,5 Sterne.Das Fazit von Ralf zu diesem Review lautet: So muss sich Techhouse heute anhören... 2014-04-13 1 4,2

Tracklist:

01. No Words – Darlyn Vlys & Maximiljan Remix
02. Silent Fireworks – Marek Hemmann Remix
03. Pavement – Patrick Vano Remix
04. Layers – Chloe Remix
05. Pavement – Alex Kork Remix
06. Silent Fireworks – Dapayk Remix
07. Gingembre – Greenbeam & Leon Remix
08. Dark Days – From Karaoke To Stardom Remix
09. Gingembre – Malte Seddig Remix
10. Some Air – Piotr Bejnar From Siberia Remix
11. Headless Queen – Enliven Deep Acoustics Remix
12. Some Air – Jedi Jet Remix
13. Silent Fireworks – Benotmane Outro Cut
14. Some Air – Nu Remix
15. Gingembre – Sebastian Russell Remix
16. Dance In Your Flame – Douglas Greed Remix

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