Vierkanttretlager mit neuem Album "Krieg&Krieg"

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Achtung! Diese News stammen vom 09.02.2015. Die auf dieser Seite veröffentlichten Informationen und Links sind unter Umständen nicht mehr aktuell.
Fast genau drei Jahre ist es her, dass Vierkanttretlager aus Husum ihr vielbeachtetes Debüt "Die Natur greift an" veröffentlichten. Viele Kritiker zeigten sich beeindruckt von der musikalischen und textlichen Reife der Band, deren Mitglieder damals gerade das Abitur hinter sich hatten. Im April erscheint endlich das weite Album "Krieg&Krieg". Es ist vielschichtig, eingängig und widerborstig, brutal und voller Mitgefühl. "Krieg&Krieg" ist eine Liebeslieder singende Weltuntergangsmaschine, zugleich Schlag in die Magengrube und Finger in der eigenen Wunde. In Zeiten in denen unüberbrückbar scheinende Differenzen wieder rücksichtslos an die Oberfläche unserer täglichen Realität gelangen, ist "Krieg&Krieg" die kühle Antwort auf brennende Fragen. Wenn "Krieg&Krieg" nun erscheint, dann ist es nicht nur das Werk von Max Richard Leßmann (Gesang), Christian Topf (Gitarre) und Leif Boe (Schlagzeug), sondern nicht zuletzt auch von Produzent Olaf O.P.A.L., der im Studio maßgeblich dazu beitrug, dass jeder Ton, jeder Akkord, jeder Beat sich in den Dienst der Sache stellt und die Musik vor Anspannung förmlich vibriert. Gemeinsam haben alle Beteiligten ein Klangbild erschaffen, das in Verbindung mit Leßmanns Texten, ebenso modern wie zeitlos klingt. Zeitweise treibend, dann fast psychedelisch, schließlich immer wieder umarmend - schmerzlich und versöhnend. Schon im titelgebendem ersten Song des Albums greifen Text und Musik untrennbar ineinander, wie die Zahnräder eines Uhrwerks das über neun weitere Lieder die Tage bis zum Weltuntergang hinunterzählt. So grausam aktuell "Krieg&Krieg" auch ist, erfolgt die Antwort auf die schmerzliche Frage, ob die Menschheit eigentlich noch zu retten sei, nicht ohne diese zu hinterfragen — und erst recht nicht ohne Bedauern. "Krieg&Krieg" in vielen Teilen eine Ode an das Schweigen, bricht eben jenes genau zur richtigen Zeit und tritt mit einem ungeheuren Maß an Hingabe den Beweis an, dass Inhalt auch in moderner Popmusik immer noch einen Platz haben kann und muss.

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