Spiritual Front veröffentlichen "Open Wounds"

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Achtung! Diese News stammen vom 30.03.2013. Die auf dieser Seite veröffentlichten Informationen und Links sind unter Umständen nicht mehr aktuell.
Musik kann schmerzen. Kann neue Wunden schlagen und alte aufreißen. Niemand weiß das besser als Simone "Hellvis" Salvatori. Seine glutvolle Musik ist ein Tagebuch seiner Niederlagen und Triumphe, tiefen Narben gleich zieht sie sich durch seine Werke. Er findet Freude in der Qual, die sie ihm bereitet, vergießt Tränen über der Lust, die sie ihm verursacht. Wie ein italienischer Johnny Cash hüllt er sein Leben in innige Balladen von Werden und Vergehen, von Sex und Tod. Spiritual Front, das ist die Folk Noir-Kreuzung von Ennio Morricone und Nick Cave, ist Suicide Pop aus einer dekadenten Zwischenwelt. Wo geheime Verlangen flüsternd der Dunkelheit anvertraut werden, wo Traum und Erwachen, Rausch und Kater eng umschlungen tanzen, ist „Open Wounds“ zuhause: Morbide Mafiafolklore für hedonistische Selbstzerstörer, Murder Ballads für dekadente Genussmenschen. Wie ein schwerer Rotwein wird die Musik Spiritual Fronts über die Jahre immer besser, immer berauschender – und immer wirkungsvoller. Als hätte Simone Salvatori erst ein bestimmtes Alter erreichen müssen, um seine eigene Musik wirklich zu verstehen. Als hätte er erst akzeptieren müssen, dass Leben Leiden bedeutet. Jetzt ist er wieder da, der erotische Zauber, der sein Meisterwerk „Armageddon Gigolo“ in sündhafte Schleier hüllte. Auf „Open Wounds“ paart er sich mit filigranem Können und umwerfenden Arrangements, auf die jedes Mafia-Orchester neidisch wäre. Sakrale Bedeutsamkeit wechselt mit durchschwitzten Laken, wenn Simone Salvatori mit merklich gezeichneter Stimme um seine Seele singt, wenn er bangt, hofft, liebt, leidet und lebt. Der Machismo und seine Gitarre, dazu das Orchester – „Open Wounds“ ist all das, wofür Suicide Pop jemals stand. Sexy bis zum Äußersten, sinnlich selbst im Angesicht des sicheren Todes, voller zügelnder Dringlichkeit. Als scharf akzentuierter Kontrast liegt „Open Wounds“ eine Bonus-CD bei, die Instrumentals, alternative Versionen und erstaunliche Überarbeitungen in sich vereint: Ein ruhiger und äußerst stimmungsvoller Blick in das künstlerische Innenleben dieses abgründigen Gigolos. Diese zweite CD ist das Kuscheln nach dem alles verzehrenden Liebesakt von „Open Wounds“ – und Spiritual Front der Liebhaber, der noch vor Morgengrauen verschwunden ist. Nur ein Traum? Die Wunden sprechen eine andere Sprache.

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