Ost+Front: "Olympia" ist da!

Relevante Reviews zu Ost+Front:
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19.01.2014
Bitte schlag mich
An der Ost+Front fast nichts Neues. Ungeachtet zahlreicher Unkenrufe hat das Kommando Plak...

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27.08.2012
Ave Maria
Jetzt mal ehrlich, Hand aufs Herz – wer würde bei einem Bandnamen wie „Ost+Front“ nicht di...

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Achtung! Diese News stammen vom 24.01.2014. Die auf dieser Seite veröffentlichten Informationen und Links sind unter Umständen nicht mehr aktuell. Besuche unsere Rubrik News um aktuelle Nachrichten zum Thema Ost+Front abzurufen.
Olympia: Moloch der Moderne. Welthauptstadt des Lasters. Symbol für den Untergang des Abendlandes. Nach einer traumhaften Eingebung machte sich Hermann Ostfront, seines Zeichens Kopf der wohl derzeit spannendsten und umstrittensten deutschsprachigen Rockband daran, sein persönliches Opus Magnum zu schaffen. Der Nachfolger des sofort in die deutschen Media-Control-Charts eingezogenen Ost+Front-Debüts, „Ave Maria“, hört folgerichtig auf den Namen „Olympia“ und ist eine unerbittliche Chronik unserer Zeit: Eine so ehrliche wie zynische Manifestation des Ballasts, der sich nach über einem Jahr ausgiebiger Recherche sämtlicher Niederungen der Menschheit in Hermanns Kopf angesammelt hat. Ost+Front beschönigt nichts, schafft Musik und Texte, die abstoßen und wehtun sollen und betrachtet unsere kranke Welt mit bestechender Effektivität durch die schwarze Brille der bitterbösen Satire, unterfüttert mit jeder Menge Anspielungen, Doppeldeutigkeiten und Fußangeln, die erst bei genauerem Nachdenken ihr volles Potenzial entfalten. Musikalisch untermalt wird das moderne Babylon durch ein brachiales Grundgerüst aus heftigen Metal-Gitarrenwänden und unnachgiebiger Elektronik, vielfältig ausgeschmückt mit neo-klassischen Chorälen, Elementen der Mittelaltermusik und den melodischen Grooves der Neuen Deutschen Welle. Kunstfertig eingespielt und bombastisch produziert durch Hermann Ostfront, erscheint „Olympia“ als reguläre Einzel-CD und als Deluxe-Doppel-Disc im edlen Digipak, mit einer Bonus-Scheibe, die eine exquisite Auswahl an weiteren, exklusiven und bis dato unveröffentlichten Stücken enthält. Und wie jede gute Kunst, so ist auch dieses Album dazu prädestiniert, zu polarisieren und bedingungslose Verehrer wie verbitterte Feinde auf den Plan rufen. Nur für Indifferenz ist bei dieser infernalen Zeitbombe der neuen, deutschen Industrial-Metal-Musik kein Platz. Und so soll es auch sein.

Ost+Front Termine:

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