Hassliebe: Album "Sklave der Neuzeit"

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06.04.2010
Niemandsland
Auf den ersten Blick wirkt Hassliebe wie eine typische Rock/Metal Band, wie es sie tausend...

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Achtung! Diese News stammen vom 22.02.2013. Die auf dieser Seite veröffentlichten Informationen und Links sind unter Umständen nicht mehr aktuell. Besuche unsere Rubrik News um aktuelle Nachrichten zum Thema Hassliebe abzurufen.
Inmitten der Heerscharen deutsch rockender Acts sind Hassliebe eine Ausnahmeband und der Beweis, dass es eben doch anders geht, als immer wieder den gleichen ausgetretenen Pfaden zu folgen. Die Herren aus dem bayrischen Harburg vereinen auf "Sklave der Neuzeit" mit einer immensen Selbstverständlichkeit zwei Extreme. Sie können mit fast schon brutaler Heaviness und Punk-Power rocken, ziehen aber ebenso souverän hitverdächtige Refrains aus dem Hut, die für Ewigkeiten im Ohr hängen bleiben. Dabei verlassen sie die üblichen Laut-Leise-Dynamics, die den aufgeweichten Alternative-Rock seit zwei Dekaden dominieren. Hassliebe haben unüberhörbar echte Metal-Roots, sie versprühen authentische Punk-Rotzigkeit und weisen zugleich ein unpeinliches Pop-Verständnis auf. Selbst auf balladeskem Terrain umschiffen sie sämtliche Fremdschäm-Fettnäpfchen. Hassliebe behalten stets den roten Faden im Auge und gehen zugleich in Hüfte und Hirn.Fürs Hirn sind auch die Texte bestes Futter. Die Band hat ein Gespür entwickelt, zwischenmenschliche Themen und Gesellschaftsanalysen mit treffsicherem Biss auf den Punkt zu bringen. Ohne Besserwisserei oder erhobenen Zeigefinger, stattdessen mit einem für deutsche Lyrik beeindruckenden Sprachfluss lassen sie dich zugleich mitsingen und nachdenken. Das Resultat ist toller, unprätentiöser Breitwandrock, der auf kleiner Club-Bühne genauso funktioniert wie auf Festival-Mainstages und vom harten Rocker bis zum anspruchsvollen Pop-Hörer die verschiedensten Publikumsschichten anspricht.Wie heißt es so schön passend im neuen Hit Deine Zeit?: "In Hassliebe vereint. "Vereint sind Hassliebe bereits seit 2005. Sie gewannen diverse Bandwettbewerbe, spielten mit völlig unterschiedlichen Acts wie den Toten Hosen, Revolverheld, Jennifer Rostok, Der W, Doro, Rise Against, Edguy, Life Of Agony und Bonfire und bauten sich eine Die-hard-Fanbase auf, die schon mal mit gemieteten Bussen eine Tour begleitet, um keinen Gig ihrer Helden zu verpassen. Intern rappelte es kürzlich jedoch mächtig im Karton. Inmitten der Aufnahmen von "Sklave der Neuzeit" verließ der Sänger und Bassist die Band und wurde nach kurzer, aber wirkungsvoller Old- School-Suche per Zeitungsannonce von gleich zwei neuen Mitgliedern ersetzt. Die Vocals übernimmt Matthias Münch, die vier Saiten bedient Dany McAuely. Hassliebe sind also ab sofort als Quintett unterwegs und machten sich umgehend daran, "Sklave der Neuzeit" in dieser neuen Konstellation fertigzustellen. Als Produzent und Förderer ist dabei wieder Jon Caffery (u.a. Die Toten Hosen, Joy Division, Jingo De Lunch, Einstürzende Neubauten) an Bord. Jon produzierte mit Hassliebe bereits 2008 die Single Warum, die das Thema Kindsmord aufgriff und trotz kontroverser Reaktionen bei 40 Radiosendern zum Einsatz kam. Auch beim ersten Album "Niemandsland", das sich bislang imposante 5.000mal verkaufte, saß er an der Reglern. Der Brite hat den Hassliebe -Sound ein weiteres Mal exakt so auf Konserve gebannt, wie er klingen muss. Das Gleichgewicht aus Härte und Zugänglichkeit überzeugt schon beim ersten Durchlauf und gewinnt durch sein Detailreichtum bei jedem neuen Hören hinzu. "Sklave der Neuzeit" will es gar nicht sein, ist es aber: ein erstes großes deutsches Konsensalbum für 2013.

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