Die Krupps veröffentlichen ihr erstes Studioalbum in diesem Jahrtausend!

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Achtung! Diese News stammen vom 20.09.2013. Die auf dieser Seite veröffentlichten Informationen und Links sind unter Umständen nicht mehr aktuell. Besuche unsere Rubrik News um aktuelle Nachrichten zum Thema Die Krupps abzurufen.
Nach Genre-prägenden Veröffentlichungen in den 80ern und 90ern melden sich "Die Krupps" mit neuem Material zurück. Nach mehrjährigen Wartungsarbeiten hat die Band ihre Werkstore wieder geöffnet, die Maschinen entstaubt und geschmiert und bereits erste Werkstücke ausgeliefert, die begeistert aufgenommen wurden ('Risikofaktor' und 'Industrie-Mädchen' hielten wochenlang die Spitzenposition in den DAC-Charts). Jetzt ist wieder Schichtbetrieb und mit "The Machinists Of Joy" geht ein neuer Prototyp vom Band. Der Album-Titel gibt bereits eine Orientierungshilfe - in Anlehnung an ihren Top-10-Billboard-Hit aus dem Jahr 1989: "Machineries Of Joy" - und signalisiert, dass es wieder mehr die Elektronik denn die Gitarre ist, die das Krupps-Klangbild beherrscht. Dennoch sind Gitarrist Marcel Zürchers durchsetzungsstarke Riffs zielgerichtet in den Songs platziert. Die Krupps liefern also weiterhin „Metal Machine Music“ - nicht zuletzt ein Grund für das clevere Albumcover-Zitat: Denn nein, es ist nicht ein Lou-Reed-Epigone, sondern Jürgen Engler, der auf dem Album-Cover abgebildet ist. Aber Entwarnung - den Hörer erwartet nicht Proto-Industrial Noise, sondern das, was man die Essenz der Krupps nennen könnte: Maschinen-Musik; hart, tanzbar, teils episch, gespickt mit gezielten Gitarrenattacken und dem ewig währenden Hämmern des „Stahlofons“, gepaart mit zeitgemäßen kritischen Texten, die sich souverän von der Masse dessen absetzen, was heutzutage leider Norm ist. In ihren Liedern beargwöhnen sie die Kriegs- und Industriemaschinerie ("Nazis auf Speed“, "Schmutzfabrik"), die zunehmende Enthumanisierung ("Robo Sapien") oder die Zustände im Heimatland ("Im falschen Land") - aber sind auch voll Freude bei der Arbeit ("Machinist of Joy", "Part of the Machine") und bei der Zweisamkeit ("Eiskalter Engel“, "Industrie-Mädchen"). Und auch die tragischen Geschehnisse um die Familie Essenbeck (wer mag, kann bei Viscontis 'Die Verdammten' nachschauen) finden Berücksichtigung. Auch wenn Die Krupps mitunter in der schwarzen Szene verortet werden, so sprechen sie doch Ihre eigene Sprache, und haben durch ihre lange Historie und die vielen durchlaufenen musikalischen Phasen einen breitgefächerten Hörerkreis - auf dem neuen Tonträger wird denn auch die ganze Bandbreite geboten. Dies sind Lieder nicht nur für den Industrial-Dancefloor, sondern auch für Betriebsfeste und Protestmärsche, auf den Barrikaden und in den Werkskantinen... da, wo Kraftwerk von Neonlicht und Schaufensterpuppen sangen, singen die Krupps von Schmutzfabrik und Engeln aus Stahl... sind sie die „Blue-Collar-Kraftwerk“? Die einstige geografische Nähe hat es vielleicht begünstigt... beide kommen ursprünglich aus Düsseldorf. Auch wenn Die Krupps mitunter in der schwarzen Szene verortet werden, so sprechen sie doch Ihre eigene Sprache, und haben durch ihre lange Historie und die vielen durchlaufenen musikalischen Phasen einen breitgefächerten Hörerkreis - auf dem neuen Tonträger wird denn auch die ganze Bandbreite geboten. Bonus Tracks sollen nach dem Verständnis der Krupps auch etwas Besonderes sein - und deshalb wurde die Limited Edition mit einer besonderen Referenz an die Ursprünge der UR-Krupps Engler und Dörper bestückt, denn beide waren ja bereits lange vor der "Stahlwerksynfonie" (1980) in der Düsseldorfer Punk-Szene aktiv. Zu hören sind hier unter anderem Coverversionen der Punk-Pioniere Metal Urbain aus Frankreich ("Panik"), sowie Syph ("Industriemädchen") aus Deutschland. Wichtig in diesem Zusammenhang ist noch zu erwähnen, dass Eric Debris von Metal Urbain für die großartigen Fotos und Montagen des Artwork verantwortlich zeichnet.
Facts:
Thema:
Die Krupps

Quelle:
Hardbeat

News-Datum:
20.09.2013

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Autor:
Bert

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